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Rudern: Olympiasieger Philipp Wende muss zum Saisonstart passen

Rudern: Olympiasieger Philipp Wende muss zum Saisonstart passen

Auf dem Elster-Saale-Kanal in Leipzig starten an diesem Wochenende die deutschen Ruderer in die neue Saison. Bei der traditionellen Langstrecken-Regatta über 6000 Meter sowie einem Test auf dem Ruderergometer müssen die Athleten erstmals ihre Form nachweisen.

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Philipp Wende

Quelle: Archiv

Die endgültige Nominierung für die Besetzung der Nationalmannschaftsboote und der Teams im U23-Bereich erfolgt drei Wochen später nach der Kleinboot-Meisterschaft in Köln. Höhepunkt in diesem Jahr ist Ende August die Weltmeisterschaft in Amsterdam.

Aus dem Lager des Dresdner Bundesstützpunktes kam in dieser Woche allerdings eine Hiobsbotschaft. Olympiasieger Philipp Wende kann beim Saison-Auftakt nicht dabei sein. Nachdem die Elite vergangene Woche aus dem Trainingslager in Sevilla (Spanien) zurückkehrte, plagt sich der 25-Jährige jetzt mit einer Seitenstrangangina und erhielt vom Arzt Sportverbot. "Das ist natürlich für ihn und uns sehr bitter, denn Philipp war sehr gut drauf, hätte ein ernsthafter Herausforderer für den derzeit in glänzender Verfassung auftretenden Marcel Hacker sein können. Er versäumt damit auch den Ergometer- und den Stufentest. Die Ergebnisse können am Ende bei der Nominierung mit ausschlaggebend sein", erklärt Trainer Egbert Scheibe. Immerhin hatte Wende, der letztes Jahr wegen seines Studienabschlusses die WM ausließ, im Herbst die Regatta in Dortmund gewonnen.

Bei den beiden anderen Dresdner Olympiasiegern Tim Grohmann und Karl Schulze sowie Junioren-Weltmeister Kai Fuhrmann hofft Scheibe im Einer Platzierungen im Top-Acht-Bereich. Karl Schulze, der seit seinem Studienabschluss jetzt in Berlin lebt und trainiert, ist selbst gespannt, wie er abschneiden wird: "Durch die Prüfungen war der Trainingsrückstand größer als ich dachte. Doch das Trainingslager hat gut angeschlagen. Ich konzentriere mich vor allem auf den Ergometertest, hoffe auf eine Zeit um 5:50 Minuten über die 2000 Meter. Die Langstrecke war ja noch nie mein Steckenpferd, Platz sieben wäre eine ordentliche Ausgangsbasis für Köln", so Schulze, der in dieser Saison mit einem Start in Doppelzweier liebäugelt, aber betont: "Das Wichtigste ist erst einmal die Qualifikation für die Nationalmannschaft."

Der bislang im Riemenbereich rudernde Pirnaer André Sieber wird sich diesmal ebenfalls im Einer versuchen, seine Vereinsgefährtin Samantha Nesajda will sich für den Auswahlkader im U23-Bereich qualifizieren. Egbert Scheibe meint über die 20-jährige Leichtgewichtsruderin: "Diese Aufgabe wird sie meistern können. Sie hat sich gut entwickelt."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.04.2014

Astrid Hofmann

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