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Rudern: Dresdner Olympiasieger wollen EM-Medaille

Rudern: Dresdner Olympiasieger wollen EM-Medaille

Der Sonne entgegen flogen am Dienstag die Dresdner Ruder-Olympiasieger Karl Schulze vom USV TU und Tim Grohmann vom DRC, Ersatzmann Kai Fuhrmann vom Laubegaster RV sowie der Pirnaer André Sieber und Bundesstützpunkttrainer Egbert Scheibe.

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Nach Olympia ist vor Olympia: Am Wochenende will Trainer Egbert Scheibe (rechts) von seinen Schützlingen um Karl Schulze (links) auch bei der Europameisterschaft in Sevilla eine gute Leistung sehen.

Quelle: Archiv/soccerfoto

Im südspanischen Sevilla geht von morgen bis Sonntag die Europameisterschaft und damit der erste Jahres-Höhepunkt über die Bühne.

"Wir freuen uns vor allem auf die Wärme", bekannte Karl Schulze nach der letzten Trainingseinheit bei nasskaltem Wetter auf der heimischen Elbe. Gemeinsam mit Tim Grohmann, dem Rendsburger Lauritz Schoof und dem Rostocker Neuling Paul Heinrich will Schulze mit dem Doppelvierer in Sevilla eine Medaille holen. "Ein Podestplatz ist realistisch. Favoriten sind sicher die Olympiazweiten aus Kroatien, die seit vier Jahren in gleicher Besetzung rudern. Wir haben nach dem Olympiasieg ja doch erst einmal eine längere Pause gemacht, Ausbildung oder Studium mehr in den Vordergrund gerückt", erläutert Schulze.

Weil der Wurzener Philipp Wende wegen des Studiums in dieser Saison komplett pausiert, musste seine Position im Boot neu besetzt werden. "In der neuen Formation hatten wir jetzt relativ wenig Zeit, uns richtig einzufahren und sind natürlich noch nicht wieder auf dem Niveau des letzten Jahres. Dennoch können wir von den Olympia-Erfahrungen viel zehren. Insgesamt aber ist bei uns alles auf Olympia in Rio 2016 ausgerichtet, die EM sehen wir als einen ersten Schritt auf diesem Weg", so Schulze, der hinzufügt: "Das Hauptziel in dieser Saison sind die Weltmeisterschaften im August in Südkorea."

Der zweifache Junioren-Weltmeister Kai Fuhrmann freut sich ebenfalls auf die Tage in Sevilla, auch wenn er es noch nicht ins Boot der Olympiasieger geschafft hat. "Ich denke, für mich als Neuling ist es gut, dass mir der Sprung in die Nationalmannschaft gleich gelungen ist. Deshalb bin ich nicht traurig, dass ich nur als Ersatz dabei bin", so der 19-Jährige. Trainer Egbert Scheibe bestätigt das: "Das war eine starke Leistung von Kai, nur wenige schaffen so nahtlos den Übergang in den Männerbereich."

Nach verpasster Olympia-Teilnahme freut sich der Pirnaer André Sieber besonders auf die EM, bei der er im Zweier ohne mit Philipp Naruhn (Böllberg/Nelson) an den Start geht. "Unser Kampfziel ist die Teilnahme an der WM und dafür ist die EM eine erste wichtige Standortbestimmung", so der 28-Jährige, der 2011 seine bislang einzige Europameisterschaft (im Achter) erlebte. An eine Medaille wagt der Student in Sevilla nicht zu denken. "Der Finaleinzug muss das Ziel der beiden sein", meint Egbert Scheibe, der sich für Sieber besonders freut: "André hat sich in den letzten Jahren nie unterkriegen lassen und die EM-Teilnahme absolut verdient."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.05.2013

Astrid Hofmann

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