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Ruder-Olympiasieger Karl Schulze droht mit Abschied aus Dresden

Ruder-Olympiasieger Karl Schulze droht mit Abschied aus Dresden

Müde, aber glücklich kehrten gestern die Ruderer Karl Schulze (USV TU), Tim Grohmann (DRC), Kai Fuhrmann (Laubegaster RV) und Philipp Wende (Wurzen) aus Amsterdam zurück.

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Sagt Karl Schulze seiner Heimat Dresden bald tschüss?

Quelle: Archiv

Bei der WM in Holland hatten die Schützlinge von Trainer Egbert Scheibe im Doppelvierer Bronze gewonnen. "Nach der sehr durchwachsenen Saison war das für uns auf jeden Fall ein versöhnlicher Abschluss und ein großer Erfolg", betonte Karl Schulze, der hinzufügte: "Wir haben diesmal erst spät unsere optimale Besetzung gefunden und deshalb fehlte es an einigen Feinheiten, um vielleicht um Gold zu kämpfen."

Um in Zukunft im Wettstreit mit der Weltelite besser gerüstet zu sein, fordert der Olympiasieger eine noch bessere Unterstützung von der Stadt und vom Olympiastützpunkt. "Ich sehe, wie es in Berlin oder Hamburg läuft. Wir haben nach den Olympischen Spielen von London bei den Verantwortlichen einiges angesprochen, doch getan hat sich bislang nichts. Dabei geht es nicht nur um finanzielle Mittel, sondern um viele Kleinigkeiten", nimmt der 26-Jährige kein Blatt vor den Mund. Und er droht mit Abschied: "Da stehen in den nächsten Wochen erneut Gespräche an. Wenn weiterhin keine Änderung in Sicht ist, dann werde ich schweren Herzens der Stadt den Rücken kehren und an einen anderen Stützpunkt wechseln."

Bevor jedoch eine Entscheidung fällt, stellt sich Karl Schulze einem ganz neuen Abenteuer, allerdings auch auf dem Wasser. "Ich schnuppere einmal bei den Seglern rein und heure bei einem deutschen Team an, das beim Swan Cup vor Sardinien um die WM segelt. Dabei werde ich erst einmal nur Hilfsarbeiten erledigen, weil mir noch die Erfahrung fehlt", so Schulze, der nach Olympia 2012 in London durch einige Einladungen zum Prominentensegeln Blut geleckt hat. "Vielleicht ist das einmal etwas für später nach Olympia 2016. Bis dahin bleibe ich aber auf jeden Fall der Ruderei treu", sagt er lachend.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.09.2014

ah

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