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Routine statt Rituale: DSC-Volleyballerinnen können heute Abend den Meistertitel verteidigen

Routine statt Rituale: DSC-Volleyballerinnen können heute Abend den Meistertitel verteidigen

Die gleichen Rituale, die gewohnte Routine wie vor jedem Spiel. So jedenfalls versucht Trainer Alexander Waibl, seinen Spielerinnen zu vermitteln, dass diese Partie heute Abend eine ganz gewöhnliche sein wird.

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Im ersten Finalspiel gegen Stuttgart war die Margon-Arena schon ausverkauft, heute Abend gibt es auch keine Karten mehr. Die Fans sind heiß auf den Titel.

Quelle: Matthias Rietschel

"Natürlich weiß ich, dass man die Gedanken, dass am Ende dieses Tages vielleicht die Meisterschale winkt und die Saison dann beendet ist, nicht ganz ausblenden kann", bekennt der 47-Jährige vor dem dritten Finalspiel seiner DSC-Volleyballerinnen gegen Allianz MTV Stuttgart, das heute um 19.30 Uhr in der restlos ausverkauften Margon-Arena angepfiffen wird.

Nach den beiden ersten Partien führt der Titelverteidiger in der Serie "Best of five" mit 2:0 und hat jetzt drei Matchbälle, um den vierten Meistertitel in der Vereinsgeschichte zu gewinnen. Erstmals würden die Dresdnerinnen die Schale zum zweiten Mal in Folge in die sächsische Landeshauptstadt holen. Waibl, ohnehin schon der erfolgreichste Trainer in der DSC-Volleyball-Historie, könnte seiner Erfolgsserie das nächste Sahnehäubchen aufsetzen. Aber solche Gedanken will der gebürtige Schwabe erst gar nicht an sich herankommen lassen. Wie er es von seinen Schützlingen fordert, fokussiert er sich voll und ganz auf das dritte Finalspiel, bereitet sich und sein Team wie immer akribisch vor. "Ich denke nicht weiter als bis zu diesem Spiel am Abend. Wenn man anfängt, sich mit Dingen zu beschäftigen, die danach kommen könnten, wie Nationalmannschaft, Urlaub und dergleichen, dann verliert man die Konzentration auf das Wesentliche. Und das, so haben uns schon die ersten beiden Begegnungen gezeigt, kann fatale Folgen haben", so der Coach. Er weiß genau: "Stuttgart hat nichts zu verlieren, wird noch einmal voll dagegenhalten. Deshalb können wir uns keine Schwächephasen leisten." Entscheidend sei aber auch, dass man mit einer gewissen Portion Lockerheit agiert. Deshalb hat er seine Damen auf alles vorbereitet und ihnen vermittelt: "Wir haben den ersten von drei möglichen Matchbällen. Natürlich wollen wir gleich diesen vor heimischer Kulisse nutzen, doch wir packen auch wieder unsere Taschen, um am Sonnabend in Stuttgart aufzuschlagen, um dort vor 6000 Zuschauern in der Porsche Arena zu spielen."

Derweil entschuldigt sich Vorstandschef Jörg Dittrich schon jetzt bei all jenen Fans, die keine Karten für die heutige Partie mehr ergattert haben. "Es tut uns wirklich leid. Ich kann alle nur auf den Livestream verweisen", so Dittrich, der übrigens im vorigen Jahr den Gewinn der Meisterschale nicht live miterleben konnte, weil er zur gleichen Zeit Vater wurde. Diesmal wird er aber in der Halle sein und mit dem Team mitfiebern. Geschäftsführerin Sandra Zimmermann bestätigt: "Wir könnten für solch ein Spiel gut und gern 500 bis 1000 Tickets mehr verkaufen." Ob es im Hintergrund schon Vorbereitungen für eine mögliche Meisterfeier gibt, wollte sie nicht verraten: "Da sind wir abergläubisch", meint Zimmermann. Zumindest eine "Extra-Einlage" wird es diesmal bei dieser Partie geben: Die Cheerleader der Dresden Monarchs werden erstmals zusätzlich für Stimmung sorgen. Ansonsten wird (fast) alles wie immer ablaufen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.04.2015

Astrid Hofmann

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