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Romy Stotz und Thomas Jänsch gewinnen in Moritzburg über die Langdistanz

Triathlon Romy Stotz und Thomas Jänsch gewinnen in Moritzburg über die Langdistanz

Mit einer überzeugenden Leistung hat sich Lokalmatadorin Romy Stotz am Sonnabend bei der 15. Auflage des Moritzburger Schlosstriathlons über die Langdistanz durchgesetzt und sich frisches Selbstvertrauen für ihren Hawaii-Start im Herbst geholt. Bei den Männern triumphierte der Chemnitzer Thomas Jänsch. Für ihn war es bereits der zweite Sieg in Moritzburg nach 2011.

Thomas Jänsch wechselt nach dem Schwimmen aufs Rad. Am Ende gewann er die Konkurrenz.

Quelle: Steffen Manig

Moritzburg. Lokalmatadorin Romy Stotz und der Chemnitzer Thomas Jänsch haben beim 15. Moritzburger Schlosstriathlon die Konkurrenzen über die Langdistanz gewonnen. Bei guten äußeren Bedingungen setzte sich die Athletin vom Moritzburger Triathlon-Verein nach 3,8 Kilometern Schwimmen, 180 Kilometern auf dem Rad und einem Marathonlauf über 42,195 Kilometer in einer Zeit von 9:38:53 Stunden durch und verwies Doreen Körber vom Triathlon-Verein Berlin 09 (13:23:34 h) mit riesigem Vorsprung auf den zweiten Platz.

Jänsch kam nach 9:13:28 Stunden ins Ziel und avancierte so zum Nachfolger von Vorjahressieger Ulrich Konschak. Der Nordhausener hatte zwar gemeldet, musste am Freitag aber wegen Rückenbeschwerden absagen. Den Streckenrekord des Thüringers (8:48:41 h) konnte der erst am Freitag eingesprungene Sachse aber nicht gefährden. Der Chemnitzer verwies jedoch den Tschechen Matthew Smith aus Brünn (Brno) und Ulf Bartels aus Wolfenbüttel auf die nächsten Ränge.

Jänsch, der schon 2011 einmal in Moritzburg gewonnen hatte, setzte sich vor allem wegen seiner starken Laufleistung gegen seine ärgsten Widersacher durch. Der „Eisenmann“ vom Team mit dem lustigen Namen „Fangt das Gnu“ lag nach der Radstrecke noch auf Rang zwei hinter dem seit dem Schwimmen führenden Russen Jewgeni Nikitin (JusTTri Team), hatte aber in den Laufschuhen die größeren Reserven und nahm Nikitin noch 20 Minuten ab. Am Ende wurde der Russe nur Fünfter.

Eine starke Leistung lieferte Romy Stotz ab. Die Moritzburgerin, die sich erst im letzten Jahr auf die Langdistanz gewagt hatte, kam nach dem Schwimmen im 22,5 Grad warmen Schlossteichwasser im Mittelfeld aller Teilnehmer zur Wechselstation und legte dann auf dem Rad eine tolle Vorstellung hin. Nur vier Männer waren auf der Rennmaschine schneller als die 42-Jährige. Lediglich 4:57:04 Stunden benötigte sie für die 180 Kilometer durch die Großenhainer Pflege. Nachdem Romy Stotz den abschließenden Marathon in 3:31:38 Stunden geschafft hatte, durfte sie im Ziel ausgelassen jubeln. Der Sieg bescherte ihr frisches Selbstvertrauen für das nächste große Abenteuer, denn im Oktober startet sie im Triathlon-Mekka Hawaii.

Über die Halbdistanz triumphierte am Sonnabend Max Gaumnitz (TV Dresden-Spitzen Team) in 3:51:47 Stunden vor Henry Beck (HSV Weimar) und Michael Kalb (ASC Kronach Frankenwald). Den Frauenwettbewerb gewann Manuela Süß vom TV Dresden in 4:36:08h vor Theresa Rietzschel (SG Adelserg) und Jennifer Eisenhuber (SC Wiesbaden).

Über die Olympische Distanz gab es am Sonntag einen Leipziger Erfolg: Paul Clauß vom SC DHfK kam in 1:58:19 Stunden ins Ziel. Zweiter wurde Vincent Größer (Triathlon-Team Gießen) vor dem Chemnitzer Sebastian Herold (SG Adelsberg). Bei den Frauen machte die Dresdnerin Simone Bürli in 2:17:53 Stunden das Rennen. Sie siegte vor Pauline Neidel (TV Dresden) und Astrid Seemann (Kopfjaeger Sports).

Von Jochen Leimert

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