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Rödertalbienen fiebern Pokal-Hit entgegen

Rödertalbienen fiebern Pokal-Hit entgegen

Für die Zweitliga-Volleyballerinnen steht am heutigen Sonnabend das "Spiel des Jahres" auf dem Plan. Das Team von Trainer Karsten Moos empfängt um 19 Uhr im Achtelfinale des DEB-Pokals Erstligist SVG Celle.

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Isa-Sophia Rösicke (l.) ist zwar mit den Rödertalbienen im Spiel gegen Erstligist Celle klare Außenseiterin, aber dennoch immer für ein Tor gut.

Quelle: Archiv

Dresden. Für die Bienen sind das gleich zwei Premieren auf einmal, denn erstmals erreichten sie im Pokal die Runde der letzten 16 und zudem ist es das erste Pflichtspiel des jungen Vereins gegen einen Klub aus der Beletage.

Mannschaft und Fans fiebern diesem Highlight natürlich entgegen. Sportlich hat das Moos-Team nichts zu verlieren, geht als klarer Außenseiter in die Partie. Da sollte sich wohl auch niemand davon täuschen lassen, dass die Gäste derzeit Tabellenletzter und zudem durch massive Finanzprobleme geplagt sind, sich gar am Rande einer Insolvenz befinden. "Das tangiert uns überhaupt nicht. Auch wenn Celle das Schlusslicht bildet, trennen erste und zweite Bundesliga Welten, sowohl in Qualität als auch in Breite des Kaders", bremst Manager Thomas Klein jegliche Euphorie und fügt an: "Celle hat auf allem Positionen definitiv die besseren Einzelkönnerinnen."

Zu allem Unglück hat sich die Personalsituation bei den Rödertalbienen in den letzten Tagen deutlich verschlechtert. So fällt Rückraumspielerin Egle Alesiunaite wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade aus. Die nächste Hiobsbotschaft kam nach dem Spiel des Juniorteams gegen Chemnitz von Grete Neustadt. Sie zog sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes zu und fällt in den nächsten Monaten aus. Verzichten muss Karsten Moos auch auf Jasmin-Helen Müller, die sich ebenfalls gegen Chemnitz eine Knieverletzung zuzog.

Dennoch gibt sich der Großröhrsdorfer Trainer kämpferisch: "Celle ist klarer Favorit und wir haben nichts zu verlieren - das heißt aber noch lange nicht, dass wir uns nichts ausrechnen. Um mit dem Gegner aber mitzuhalten, müssen alle Spielerinnen über die 60 Minuten am Limit spielen und eine geschlossene Mannschaftsleistung bieten. Wir hätten mit einem Sieg die große Chance, in diesem Wettbewerb unter die acht besten Teams in Deutschland zu kommen. Eine solche Überraschung wäre für die Region toll."

Astrid Hofmann

Astrid Hofmann

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