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Robert Koch steht bei Dynamo Dresden wieder im Kader - Team will gegen FC St. Pauli punkten

Robert Koch steht bei Dynamo Dresden wieder im Kader - Team will gegen FC St. Pauli punkten

Der Interimstrainer fordert Teamgeist, die Spieler wollen eine Trotzreaktion zeigen: Im ersten Spiel nach der Beurlaubung von Trainer Peter Pacult steht die SG Dynamo Dresden an diesem Montag in der 2. Fußball-Bundesliga beim FC St.

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Dynamo Dresdens Robert Koch steht gegen den FC St. Pauli wieder im Kader.

Quelle: dpa

Pauli vor einem Charaktertest. „Ich erwarte eine Leistungssteigerung in Sachen Ordnung und Zusammenhalt auf dem Platz“, forderte Interimstrainer Steffen Menze.

Ausgerechnet am Hamburger Millerntor will der Tabellenletzte die Kurve kriegen. „Es wird ein sehr, sehr schwerer Gang, aber wir haben uns die Suppe zu 100 Prozent selbst eingelöffelt. Wir müssen uns jetzt als ein Haufen zusammenschweißen“, sagte Linksverteidiger Sebastian Schuppan.Nach vier Spielen stehen für die Dresdner zwei Punkte und 3:8 Tore zu Buche. Die Mannschaft von Dynamo Dresden präsentierte sich zuletzt zerrüttet. Die Spieler sprachen nicht miteinander, liefen emotionslos nebeneinander her.

„Wir haben uns die schlimmsten Szenen noch einmal angesehen. Es war kein Augenschmaus und man ballt jetzt noch die Faust in der Tasche, wenn man das sieht. Von außen wirkt es noch schlimmer, als wenn man selbst auf dem Platz steht“, gestand Schuppan.Dass jetzt einiges, wenn nicht gar alles anders werden muss, ist dem Team bewusst. „Wir haben versucht, an den offensichtlichen Schwächen zu arbeiten. Die scheinbar einfachen Dinge müssen jetzt funktionieren. Räume eng machen und kompakt stehen gilt es, denn nur so können wir als Mannschaft wieder zusammenfinden und uns gegenseitig helfen“, sagte er.

Noch immer trüben Vorwürfe von Ex-Trainer Pacult die Stimmung. Der Österreicher beklagte, die Mannschaft habe ihn über die „Klinge springen“ lassen, das gleiche Spiel auch schon mit Vorgänger Ralf Loose betrieben und würde immer vielfältige Ausreden präsentieren. „Wir sind gut beraten, ruhig zu bleiben und nicht zu reagieren. Wir brauchen keine Vergangenheitsspielchen betreiben. Wir sind uns im Klaren, dass wir unseren Teil in nicht geringem Maße beigetragen haben, dass es ist, wie es ist“, meinte Schuppan.

Interimstrainer Menze hat einige Änderungen im Team vorgenommen. So stehen Robert Koch und Toni Leistner erstmals in dieser Saison im Kader. Mit 19 Spielern reisten die Dynamos am Sonntag nach Hamburg. Nicht mit im Bus saßen Filip Trojan wegen einer Mittelfußprellung sowie Alban Sabah, Tobias Müller und Markus Scholz, die in der 2. Mannschaft Spielpraxis sammeln sollen. Menze ist sich sicher, dass sein zweites Trainerintermezzo wie nach der Beurlaubung von Pacults Vorgänger Ralf Loose 2012 nur eine Partie andauert: „Ich gehe davon aus, dass wir hier schnellstmöglich unsere Trainerfindung abschließen und den Wechsel wieder vollziehen.

Tina Hofmann, dpa

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