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Robert Koch greift bei Dynamo Dresden wieder an

Robert Koch greift bei Dynamo Dresden wieder an

Das unglückliche 1:2 am Montagabend in Hamburg tat weh und ist auch noch nicht vergessen, doch für Trauerarbeit hat man bei Dynamo Dresden keine Zeit. "Es hilft ja nichts, wir müssen nach vorne schauen", sagt Robert Koch und hat das kommende Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten FC Ingolstadt (Sonntag, 13.30 Uhr) fest im Blick.

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Beim letzten Heimspiel gegen Ingolstadt hatte Robert Koch (r.) großes Pech, als er nur den Pfosten traf. Am Sonntag hofft er auf mehr Glück.

Quelle: Thomas Eisenhuth

"Ich bereite mich gründlich darauf vor und hoffe, dass ich dann auch etwas dafür tun kann, damit wir gewinnen. Wir brauchen jetzt unbedingt drei Punkte."

Wenn am Sonntag der Tabellenletzte den Tabellenvorletzten empfängt, dann wird es gewiss kein schönes, aber ein hart umkämpftes Spiel. Dass die "Schanzer" ein unbequemer Gegner für Dynamo sind, das haben sie schon oft bewiesen. Nur ein einziges Mal konnten die Schwarz-Gelben die Oberbayern bezwingen, noch in der 3. Liga gelang am 10. April 2010 ein 2:0-Heimsieg (Tore: Wagefeld, Röttger). Seither gab es zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Vergangene Saison verlor Dynamo am 23. September noch unter Ex-Trainer Ralf Loose sogar sein Heimspiel mit 0:1.

Ein Spiel, an das sich besonders Koch gar nicht gern erinnert: "Damals waren wir klar besser, hatten viele Chancen, haben aber trotzdem verloren." Vier Großchancen hatte allein er sich erarbeitet, aber im Abschluss fehlte ihm das Quäntchen Glück. Besonders der Pfostentreffer in der 59. Minute und der letzte Versuch, den Ingolstadts Keeper Ramazan Özcan mit einer Glanzparade entschärfte (88.), sind noch in unguter Erinnerung. "Solche Tage gibt es - was willst du dazu noch sagen?", war Koch damals sprachlos.

Noch ein Negativerlebnis derlei Art möchte er am Sonntag unbedingt vermeiden, seinem passablen ersten Pflichtspieleinsatz in dieser Saison auf St. Pauli einen ordentlichen folgen lassen. In Hamburg spielte Koch erstmals seit dem 28. März (1:2 in Braunschweig) auch wieder 90 Minuten durch, zeigte dabei auf der rechten Außenbahn gute Ansätze. Im und am Strafraum gelangen ihm einige überraschende Anspiele, "beinahe hätte es noch zu einer Vorlage gereicht", ärgert er sich bis heute.

Zum Abschluss kam er zwar nur einmal, auch nicht jeder Pass fand sein Ziel, aber Kochs Laufpensum war vorbildlich: Mit 12,37 Kilometern legte er von den Dresdnern die meisten zurück. Einsatzfreude und Kampfgeist stimmten, konditionell war kein Abfall zu erkennen. Unverkennbar - bei Koch geht es langsam wieder aufwärts.

Doch eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, gegen Ingolstadt muss der 27-Jährige nachlegen und sich auch beim neuen, noch geheimen Trainer für weitere Einsätze empfehlen. Seine Chancen, am Sonntag wieder zu spielen, sind auch deshalb nicht schlecht, weil Filip Trojan (Mittelfußprellung) noch nicht voll trainieren konnte und sich Tobias Kempe beim Nachmittagstraining am linken Knie verletzte. Er war böse mit Romain Brégerie zusammengerauscht und musste mit dickem Verband vom Platz humpeln.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.08.2013

Jochen Leimert

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