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Richard Geyer gewinnt Eisspeedway-Spektakel in Dresdner Energie-Verbund-Arena

Pro-Tech-Cup Richard Geyer gewinnt Eisspeedway-Spektakel in Dresdner Energie-Verbund-Arena

Der Meißner Vorjahressieger hat auch die 4. Auflage des Pro-Tech-Cups für sich entschieden. In der Dresdner Eishalle gab der 17-Jährige keinen Punkt ab und sicherte sich damit nicht nur den Tages-, sondern auch den Gesamtsieg.

Neben Geyer sorgten die Seitenwagen-Piloten in der Dresdner Eishalle für Begeisterung bei den Fans.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Richard Geyer hat am dritten und letzten Renntag des 4. Pro-Tech-Cups seinen Vorjahressieg erfolgreich verteidigt und die sächsische Eisspeedway-Serie erneut souverän für sich entschieden. Der 17 Jahre alte Meißner war am Sonntag in der Dresdner Energie-Verbund-Arena von keinem seiner Kontrahenten zu schlagen und fuhr auf seiner 500-Kubikzentimeter-Maschine die Maximalpunktzahl ein. Geyer (10 Punkte) verwies in der Eishalle im Ostragehege den Tschechen Zdenek Holub (7) und seinen Meißner Klubkameraden Ronny Weis (6) auf die Plätze.

Mit dem Sieg in Dresden bestätigte Geyer seine gute Form, die er bereits bei den ersten beiden Rennen in Jonsdorf und Freital nachgewiesen hatte. In Jonsdorf hatte er die Konkurrenz gewonnen, in Freital war er Zweiter geworden. Mit zwei Siegen und einem zweiten Platz landete er in der Endabrechnung der Rennserie unangefochten auf Rang eins, gefolgt von Weis. Um Platz drei mussten die Tschechen Holub und Hynek Stichhauser in Dresden noch ein Stechen ausfahren, das Holub für sich entscheiden konnte.

Neben den Fahrern auf zwei Rädern sorgten am Sonntag aber vor allem die aus Großbritannien angereisten Seitenwagen-Piloten für Aufsehen. Mit ihren mächtigen 1000-Kubikzentimeter-Gespannen brachten die Engländer die Fans in der Halle in Verzückung. Die Zuschauer waren begeistert, wie geschickt sie die beiden Maschinen in hohem Tempo auf der für sie recht kleinen Eisfläche manövrierten. „Das war eine Weltpremiere. Wir haben die Jungs nach Dresden geholt, um noch einmal einen echten Knaller zu zünden. Das hat funktioniert. Es war absolut irre, was die Jungs auf dem Eis gezeigt haben. Die Leute haben geschrien und applaudiert. Die Stimmung war top“, berichtete Ronny Weis, der die Serie wie in den letzten Jahren auch mitorganisiert hatte.

Eine Fortsetzung der Serie im nächsten Jahr scheint nicht ausgeschlossen. Zuvor geht es aber erst einmal auf der Sandbahn weiter: Am 30. April steigt im Speedway-Stadion an der Zaschendorfer Straße in Meißen der traditionelle Autohaus-Cup.

Von Jochen Leimert

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