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Richard Geyer aus Meißen siegt zum Auftakt der Rennserie „Drift on Ice“

Eisspeedway Richard Geyer aus Meißen siegt zum Auftakt der Rennserie „Drift on Ice“

Ein Sturz warf ihn in seinem zweiten Lauf aus der Bahn, doch das Missgeschick störte Richard Geyer nur kurz. Der erst am vergangenen Donnerstag 18 Jahre alt gewordene Speedway-Fahrer aus Meißen behielt in den übrigen Rennen in Dresden die Nerven und holte sich zum Auftakt des 5. Pro-Tec-Cups den Tagessieg.

Im zweiten Lauf stürzte Richard Geyer, doch das hielt den 18-Jährigen nicht davon ab, noch den Gesamtsieg zu holen.

Quelle: Thomas Eisenhuth

Dresden. Richard Geyer bleibt beim Speedway-Spektakel „Drift on Ice“ das Maß aller Dinge. Der 18-Jährige aus der Domstadt, der bereits im letzten Winter die Rennserie gewonnen hatte, setzte sich am Sonntag auch bei der Auftaktveranstaltung des 5. Pro-Tec-Cups durch. In der Dresdner Energieverbund-Arena fuhr der von seinen Fans nur „Richie“ genannte Meißner mit sechs Punkten aus vier Vorläufen ins Finale und gewann den Endlauf vor seinem älteren Vereinskameraden Ronny Weis und dem Tschechen Zdenek Holub.

„Ich war vor den Rennen guter Dinge, dass ich ins Finale komme. Dass ich es auch noch gewinnen konnte, ist natürlich super“, freute sich Geyer. Er war in seinem zweiten Vorlauf zwar gestürzt, hatte aber nach drei Siegen in den anderen als Erster der Finalisten seine Bahn im Endlauf wählen dürfen und sich für die Innenbahn entschieden, „weil da das Eis noch am wenigsten abgenutzt war“. Als der Start glückte, ließ er vor rund 1000 Zuschauern nichts mehr anbrennen und Weis und Holub keine Chance. „Wir waren gleich schnell, aber den Ausschlag hat ein bisschen die Startposition gegeben“, sagte Weis. Er nahm es locker, dass ihn der junge Bursche wieder einmal abgehängt hatte und freute sich vielmehr, dass mit Geyer ein großes Talent in Meißen herangereift ist: „Wir sind ziemlich stolz als Verein, dass er in einem international besetzten Feld so gut mitfährt. Wir haben ihn in den letzten vier, fünf Jahren sehr gefördert, das zahlt sich jetzt aus.“

Was die Stars von morgen schon drauf haben, das bewiesen die Junioren des MC Meißen beim Rennen in der 50-Kubikzentimeter-Klasse: Der zehnjährige Bruno Thomas gewann am Ende vor Frieda Thomas und Magnus Rau. Insgesamt waren fünf Kinder am Start und alle hatten nach dem letzten Lauf noch einmal richtig Spaß, als sie bei den Quad-Fahrern eine Runde mitfahren durften.

Die Quads waren am Reformationstag das erste Mal im Rahmenprogramm der Rennserie vertreten – und die Fahrer sorgten mit ihren Maschinen für Stimmung in der Halle. Am Ende gewann Stephan Bischoff die Konkurrenz vor Alexander Hauswald, Ilja Mademann und Frank Zimmermann. Bischoff, der aus dem hessischen Alfeld stammt und früher selbst Speedway fuhr, war das erste Mal überhaupt mit seinem Gefährt auf Eis unterwegs. Der 38-Jährige fand es super, aber auch gewöhnungsbedürftig: „Wir haben uns langsam rangetastet, von Lauf zu Lauf noch ein paar Spikes mehr reingedreht und Luft abgelassen.“ Im Finale, das neu gestartet werden musste, weil sich Hauswald und Zimmermann in der ersten Kurve verhakt hatten, musste er richtig kämpfen, als er den zweiten Start verpennte und Hauswald in Front ging. „Alexander hat anfangs schön die Linie gehalten, aber ich konnte ihn noch rausdrücken und bin innen durchgekommen.“

Von Jochen Leimert

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