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René Kramer staunt: "Das Eis war besser, als ich dachte"

Winter Derby in Dresden René Kramer staunt: "Das Eis war besser, als ich dachte"

Der Countdown für das Eishockey-Event des Jahres läuft. Morgen um 16.15 Uhr steigt im Dresdner Dynamo-Stadion mit dem Winterderby zwischen den Dresdner Eislöwen und den Lausitzer Füchsen das erste Freiluft-Spektakel der DEL2.

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Gestern Mittag trainierten die Dresdner Eislöwen erstmals im Stadion, die Füchse folgten am Nachmittag.

Quelle: Dehli-News / Frank Dehlis

Dresden. Der Countdown für das Eishockey-Event des Jahres läuft. Morgen um 16.15 Uhr steigt im Dresdner Dynamo-Stadion mit dem Winterderby zwischen den Dresdner Eislöwen und den Lausitzer Füchsen das erste Freiluft-Spektakel der DEL2. Gestern absolvierten die Cracks beider Mannschaften die ersten Trainingseinheiten auf der in den letzten Tagen installierten Eisfläche. "Es ist wichtig, dass wir Eindrücke sammeln und uns an den außergewöhnlichen Rahmen gewöhnen", meinte Eislöwen-Trainer Bill Stewart. "Man musste sich erst einmal an die Helligkeit gewöhnen, aber sonst hat es großen Spaß gemacht", meinte Stürmer Feodor Boiarchinov, der nach seiner Knieverletzung schon wieder die vierte Trainingseinheit absolvierte. Er hofft: "Natürlich will ich unbedingt beim Winterderby dabei sein, da beißt man dafür auch mal auf die Zähne. Die letzte Entscheidung fällt aber der Trainer."

Eislöwen-Kapitän Steven Rupprich war nach dem ersten Test im Stadion begeistert: "Es ist kalt, die Sonne scheint. Was will man mehr. Das Eis war schon sehr gut aufbereitet, aber es ist eben etwas anderes als in der Halle. Der Puck springt anders und er prallt auch langsamer von der Bande und dem Plexiglas ab, als wir es kennen. Daran muss man sich gewöhnen." Das sah René Kramer ähnlich, aber er meinte auch: "Das Eis war für die Verhältnisse besser als ich dachte." Füchse-Coach Paul Gardner, der sich das Training des Gegners komplett anschaute, sagte später: "Wir sind alle beeindruckt. Die Jungs haben große Augen gemacht, als sie ins Stadion gekommen sind. Wenn man die Kulisse sieht, bekommt man als Trainer noch einmal richtig Lust selbst zu spielen."

Das konnte sein Co-Trainer, Ex-Eislöwe Robert Hoffmann nur bestätigen: "Na klar, würde ich da selbst nochmal gern die Schlittschuhe schnüren. Das erinnert mich ein bisschen an die Zeit vor 20 Jahren, als wir in unserem alten Freiluftstadion in Weißwasser gespielt haben."

Auch Füchse-Stürmer Elia Ostwald war beeindruckt: "Da wird man schon ein wenig neidisch, dass die Fußballer von Dynamo hier immer eine tolle Kulisse haben. Dieses Winterderby ist für uns alle eine Extra-Motivation und eine tolle Abwechslung zum Alltagsrhythmus in der Liga. Ich bin schon sehr gespannt." Zu den Chancen seiner Mannschaft sagte er: "Auch wenn die Eislöwen von der Papierform her vielleicht ein wenig besser eingeschätzt werden, denke ich, dass das Spiel sehr ausgeglichen wird." Und sein Teamgefährte André Mücke meinte: "Sicher war das Eis erstmal gewöhnungsbedürftig, aber es war besser als erwartet. Es hat richtig Spaß gemacht. Wenn jetzt noch die Zuschauer dazukommen, wird es Wahnsinn."

Astrid Hofmann

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