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Remis in Frankfurt: Dedic verabschiedet sich mit Torgeschenk bei Dynamo Dresden

Remis in Frankfurt: Dedic verabschiedet sich mit Torgeschenk bei Dynamo Dresden

Torjäger Zlatko Dedic hat sich bei Dynamo Dresden standesgemäß mit einem Torgeschenk verabschiedet. Der vom VfL Bochum ausgeliehene Stürmer erzielte am Sonntag in der 58. Minute mit seinem 13. Saisontreffer die 1:0-Führung der Elbestädter, doch am Ende reichte hieß es in der 2. Fußball-Bundesliga beim FSV Frankfurt 1:1 (0:0).

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Dresdens Spieler feiern ihren Torschützen Zlatko Dedic (M) nach dem Tor zum 1:0.

Quelle: dpa

Die Hessen blieben dank des Ausgleichs von Leihgabe Ilian Micanski (71.) im Jahr 2012 ohne Heimniederlage und behaupteten den 13. Tabellenplatz, während die Dresdner auf Rang neun landeten.

Mit dem Unentschieden feierten beide Teams zwar einen versöhnlichen Saisonabschluss, doch Dynamo-Trainer Ralf Loose war mit der Leistung unzufrieden. „Wir haben in der ersten Halbzeit zu wenig gemacht“, haderte der Coach, der bereits in der vergangenen Woche auf Scoutingtour für die kommende Saison war: „Denn wir müssen immer Spieler finden, die finanzierbar und zweitligatauglich sind.“

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Ein vermummter Dresdner Fan wirft nach dem Spiel mit einem Feuerwerkskörper.

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Ersetzen muss er vor allem seinen Torjäger Dedic, der von Bochum nur ausgeliehen war. „Schade, dass diese schöne Saison in Dresden zu Ende ist. Ich hatte viel Spaß. Jetzt will ich mit Bochum zurück in die Bundesliga“, kündigte der Stürmer an.

Obwohl es für die FSV-Mannschaft von Benno Möhlmann in dessen 400. Spiel als Zweitliga-Trainer nach dem vorzeitig erreichten Klassenerhalt um nichts mehr ging, drängte der FSV von Beginn aggressiv nach vorn und erarbeite sich vor 8071 Zuschauern zahlreiche Chancen. Den zurückhaltend agierenden Dresdnern genügte die erste Möglichkeit von Dedic zum Torerfolg.

Nach gut einer Stunde wurde der Druck der Gastgeber immer größer. Micanski (64.) scheiterte jedoch aus spitzem Winkel am glänzend parierenden Benjamin Kirsten. Selbst der nachsetzende Ju-Tae Yun konnte den Dynamo-Keeper nicht überwinden. Erst in der 71. Minute verwertete Micanski aus acht Metern eine Hereingabe von Michael Görlitz zum verdienten Ausgleich. Dynamo hielt aber dagegen und erspielte sich noch gute Möglichkeiten: Dank Mickael Poté (82.) zappelte der Ball auch im Netz, dabei traf der Franzose aber auch einen Gegenspieler mit gestrecktem Bein im Brustbereich. Daher entschied Schiedsrichter Christian Fischer auf Freistoß für den Gastgeber.

dpa

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