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Regen läuft in der Dresdner Eishalle bis in den Keller: Stadtverwaltung nimmt Wasser in Kauf

Regen läuft in der Dresdner Eishalle bis in den Keller: Stadtverwaltung nimmt Wasser in Kauf

Nach dem Treffen zwischen Bürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und den Dresdner Eislöwen am Montag schüttete es aus Kübeln. Der kräftige Regen ergoss sich bis auf den Boden der Eishalle.

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Aufgrund eines kräftigen Regenschauers stand die Dresdner Eishalle am Montag erneut unter Wasser.

Quelle: DNN-Online

Das Dach ist während der Reparaturarbeiten geöffnet, die Technik im Innenraum nur wenig geschützt. Der Regen drang laut Stadt bis in die Kellerebene vor. Aus Sicht der Stadt sei die Reparatur am offenen Dach seit Februar geplant.

Zum Regen waren technischen Einbauten, wie die Scheinwerfer sowie Beleuchtungsanlagen, sowie die meisten Lautsprechersysteme in den betroffenen Bereichen mit Planen abgedeckt. „Nicht abgedeckt werden konnten drei Lautsprechersysteme, die in den Innenraum der Halle ragen, da sie mit dem in der Halle bedienbaren Höhenarbeitsgeräten nicht erreichbar sind“, informierte Nora Jantzen, Sprecherin in der Stadtverwaltung, am Dienstag auf Anfrage.

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Seit dem 22. Juli campieren Eislöwen-Fans mit einer Mahnwache vor der Halle.

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Mit großer Anspannung lauschten die Eislöwen-Fans den Worten von Dresdens Sportbürgermeister Winfried Lehmann (CDU). Dieser zeigte sich zuversichtlich, dass die Stadt dem Verein über die schwere Zeit hinweg helfen könne.

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Die Fans der Dresdner Eislöwen machen seit dem 22. Juli mit einer Mahnwache auf die unverschuldeten Existenzprobleme des Clubs aufmerksam.

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Laut technischer Unterlagen und der Rücksprache bei Fachfirmen sei jedoch gewährleistet, dass die Lautsprecher allwettertauglich seien. Auch die Anzeigetafel, die ungeschützt in der Halle hängt, sei wetterfest. Das Regenwasser drang bis in die Kellerebene vor. Ob und wie das Wasser in der Eishalle Schaden anrichtet, soll erst eine Prüfung der Anlagen vor Wiederaufnahme des Betriebes ergeben. Die Reparaturarbeiten sollen mindestens bis Oktober andauern.

In drei Monaten bis einschließlich Oktober regnet es statistisch rund 170 Millimeter in Dresden. Ein mittelstarker Regenschauer bringt rund 5 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde mit sich. In die EnergieVerbund Arena wird damit noch so mancher Tropfen hinein plätschern.

Dominik Brüggemann

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