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Ravensburg bei Dresdner Eislöwen chancenlos

Eishockey-Cracks gewinnen daheim Ravensburg bei Dresdner Eislöwen chancenlos

Die Dresdner Eislöwen haben die richtige Reaktion gezeigt. Nach den beiden Niederlagen gegen Crimmitschau und Riessersee kehrten die Schützlinge von Bill Stewart gestern in die Erfolgsspur zurück, besiegten vor 3023 Zuschauern die Ravensburg Towerstars souverän mit 5:1 (3:1, 1:0, 1:0).

Dominik Grafenthin trifft zum zwischenzeitlichen 3:1 gegen Ravensburgs Goalie Christian Rohde.

Quelle: soccerfoto

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben die richtige Reaktion gezeigt. Nach den beiden Niederlagen gegen Crimmitschau und Riessersee kehrten die Schützlinge von Bill Stewart gestern in die Erfolgsspur zurück, besiegten vor 3023 Zuschauern die Ravensburg Towerstars souverän mit 5:1 (3:1, 1:0, 1:0). Damit rücken die Blau-Weißen dem sechsten Platz, der den direkten Playoff-Einzug bedeuten würde, wieder näher. Weil sowohl Bad Nauheim als auch Frankfurt ohne Punkte blieben, verkürzten die Eislöwen den Rückstand auf drei Zähler.

Die Hausherren hatten sich nach dem „Null-Punkte-Wochenende viel vorgenommen. Und das zeigten sie von der ersten Minute an. Sie gingen engagiert und konzentriert zu Werke. Die erste Riesenchance hatte Feodor Boiarchinov in der 2. Minute, es folgten weitere Möglichkeiten und in der 4. Minute klingelte es das erste Mal – Vladislav Filin hatte einen Schuss von Petr Macholda abgefälscht. Die Dresdner blieben am Drücker, setzten die Towerstars weiter unter Druck und bescherten Gäste-Keeper Christian Rohde viel Arbeit. Der nächste Treffer ließ dann auch nicht lange auf sich warten. In der 8. Minute erhöhten die Elbestädter durch Max Campbell folgerichtig auf 2:0. Zwar kam auch Ravensburg zwischenzeitlich zu einigen Konter-Möglichkeiten, doch Brett Jaeger im Tor der Eislöwen brachten sie nicht in Verlegenheit. Dafür musste Christian Rohde in der 14. Minute ein drittes Mal hinter sich greifen. Torschütze war Dominik Grafenthin. Aber nach einer leichten Unkonzentriertheit in den Reihen der Dresdner nutzten die Towerstars einen schnellen Konter durch Konstantin Schmidt in der 16. Minute zum 1:3.

Der zweite Durchgang begann mit einem Überzahlspiel der Hausherren und Verteidiger Petr Macholda sorgte gleich für klare Verhältnisse, besorgte mit straffem Schuss in der 21. Minute das 4:1 für die Dresdner. Eine Vorentscheidung in dieser Partie. Nur wenig später gab es bei den Ravensburgern einen Wechsel im Tor – für den offenbar angeschlagenen Rohde übernahm in der 24. Minute Matthias Nemec, der in der Folgezeit seinem Team mehr Sicherheit verlieh. An ihm scheiterte wenig später Feodor Boiarchinov, der nach einem Sololauf die große Chance zum 5:1 auf dem Schläger hatte. Danach verflachte die Partie etwas. Kamen die Gäste vor das Dresdner Gehäuse, war Brett Jaeger stets zur Stelle. Einen Aufreger gab es in der 37. Minute, als Brandon MacLean den Dresdner Verteidiger Tomas Schmidt böse checkte, sodass dieser im Gesicht blutend vom Eis musste. Für den Übeltäter war die Partie damit beendet, er wurde mit Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen geschickt. Zu Beginn des Schlussdrittels hatte Mark Cullen die nächste „Hundertprozentige“ auf dem Schläger, konnte den sehr sicher wirkenden Nemec aber nicht überwinden.

Anschließend machten die Gäste noch einmal Dampf, versuchten alles, um das Blatt zu wenden. Vergeblich. Im Gegenteil, eine Minute vor Schluss erzielte Feodor Boiarchinov noch das 5:1 für Blau-Weißen. Nun geht es morgen an die Küste, wo die Eislöwen beim Tabellenzweiten Bremerhaven mit dem Dresdner Ex-Coach Thomas Popiesch gastieren.

Astrid Hofmann

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