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Rauhe und Liebscher müssen „nachsitzen“

Steffi Kriegerstein im finalen Ausscheid Rauhe und Liebscher müssen „nachsitzen“

Für Dresdens Kanu-Ass Tom Liebscher und seinen Potsdamer Partner Ronald Rauhe lief es beim Weltcup in Duisburg am Wochenende ganz und gar nicht nach Plan. Eigentlich wollte das Duo im K2 über 200 m mit einem Podestplatz endgültig das Rio-Ticket buchen, doch am Ende mussten sich die beiden mit Rang fünf begnügen

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Das Dresdner Kanu-Ass Tom Liebscher (r.) muss mit seinem Partner Ronald Rauhe weiter um das Olympia-Ticket kämpfen.

Quelle: Foto: Archiv

Dresden. Für Dresdens Kanu-Ass Tom Liebscher und seinen Potsdamer Partner Ronald Rauhe lief es beim Weltcup in Duisburg am Wochenende ganz und gar nicht nach Plan. Eigentlich wollte das Duo im K2 über 200 m mit einem Podestplatz endgültig das Rio-Ticket buchen, doch am Ende mussten sich die beiden mit Rang fünf begnügen. Während die Spanier Saúl Craviotto/Cristian Toro in 31,076 Sekunden siegten, brauchten Rauhe/Liebscher 31,775 Sekunden. Dazwischen platzierten sich zudem noch die Teams aus Ungarn, Serbien und Frankreich. Damit müssen die beiden deutschen Kanuten beim Weltcup im tschechischen Ratschitz (Racice) kommendes Wochenende nachsitzen und versuchen, dort ihr Olympia-Ticket klarzumachen.

„Wir sind mit unserer Leistung nicht ganz zufrieden, der Rennverlauf war nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir wissen, woran wir arbeiten müssen und sind guter Dinge, dass wir die heute verfehlte Qualifikation schaffen können“, sagte Rauhe. Und Tom Liebscher ergänzte: „Uns fehlt ein bisschen der Topspeed.“ Liebschers Heimtrainer Jens Kühn meinte: „Das hatten wir natürlich anders erwartet. Sie sind eigentlich gut aus dem Start rausgekommen, gut mitgefahren, aber es fehlte schon ein Stückchen zu den anderen.“ Bundestrainer Reiner Kießler fordert vom deutschen Duo. Das eigentlich als gesetzt gilt, in Racice einen Platz auf dem Treppchen.

Die zweite Dresdner Olympia-Hoffnung Steffi Kriegerstein muss unterdessen weiter um das Olympia-Ticket bangen. Dabei bot die 23-Jährige mit ihrer Partnerin Sabrina Hering (Hannover) im K2 über 500 m eine sehr gute Leistung und erreichte Platz drei. Der Sieg ging an die Olympiasiegerinnen Tina Dietze (Leipzig) und Franziska Weber (Potsdam), die damit für Olympia durch sind. Jetzt streiten sich mit Hering, Kriegerstein, Conny Waßmuth (Potsdam) und Verena Hantl (Karlsruhe) noch vier Athletinnen um drei zu vergebene Tickets.

Der Deutsche Kanu-Verband will den Vierkampf über interne Ausscheidungsrennen am heutigen Abend vorentscheiden. Auf jeden Fall soll das Team für Rio nach den Rennen in Racice stehen. Laut den Trainern haben Hering und Kriegerstein die besten Aussichten, weil Waßmuth und Hantl im Einer über dieselbe Distanz nicht über die Plätze zwölf und 14 hinauskamen. Jens Kühn konnte gestern keine Einzelheiten zu dem Ausscheidungsrennen benennen: „Wir wissen derzeit auch noch nichts Genaues“, so der Dresdner Trainer. ah

Von Astrid Hofmann

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