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Radveteran Olaf Ludwig in Dresden - Rennen „Škoda Velorace“ sorgt am Sonntag für Verkehrseinschränkungen

Radveteran Olaf Ludwig in Dresden - Rennen „Škoda Velorace“ sorgt am Sonntag für Verkehrseinschränkungen

Rund 1500 Hobby-Radrennfahrer werden am Sonntag ihre Runden durch Dresden drehen, darunter auch Sportlegende Olaf Ludwig. Beim Jedermann-Rennen „Škoda Velorace Dresden“ absolvieren die Sportler entweder 63 oder 105 Kilometer im Sattel.

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Bei der 20. Internationalen Sachsentour 2004 gewann in Dresden Björn Schröder.

Quelle: Wolfgang Schmelzer

Dabei befahren sie mehrfach einen 21 Kilometer langen Rundkurs entlang der Sehenswürdigkeiten von Elbflorenz. Die Strecke führt durch die Innenstadt, das Ostragehege und die Johannstadt.

Gern hätten die Organisatoren die Pedaleure über die Waldschlößchenbrücke geschickt. Da das umstrittene Bauwerk jedoch erst Ende August eröffnet wird, mussten die Veranstalter auf ihre von Anfang an mitgeplante Alternativroute durchs Ostragehege ausweichen, erläuterte Pressesprecher Johannes Keil.

Friedensfahrt-Veteran Olaf Ludwig radelt mit

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1993 gelang Olaf Ludwig der erste Tour-de-France-Etappensieg für das Team Telekom.

Quelle: Jan-Peter Kasper

Unter den Teilnehmern sind auch Radsportlegende Olaf Ludwig sowie die beiden Ex-Profis Stephan Schreck aus Erfurt und Sebastian Siedler aus Leipzig. Die Profi-Radrennfahrerin und mehrfache Deutsche Meisterin Trixi Worrack ist ebenfalls mit von der Partie – allerdings nicht im Sattel. Sie wird die Sportler vom Begleitfahrzeug aus motivieren.

Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) hat die Schirmherrschaft für das Rennen übernommen. Da sie jedoch am Wochenende Dresdens Partnerstadt Hamburg besucht, wird Jörn Marx (CDU), Bürgermeister für Stadtentwicklung, den Startschuss abgeben und auch gegen 12.15 Uhr die Siegerehrung vornehmen.

Das „Škoda Velorace Dresden“ wird von den Veranstaltern der früheren „Sachsentour“ organisiert. Dieser Profi-Wettkampf wurde von einem Rennen für Freizeitradler flankiert. Aufgrund fehlender Sponsoren fand die Veranstaltung von 2010 bis 2012 nicht statt. In diesem Jahr beleben die Organisatoren mit dem Autohersteller als neuem Hauptsponsor zunächst das Jedermann-Rennen wieder. „Die Hoffnung ist, langfristig wieder ein Profirennen in Dresden zu etablieren“, so Keil.

Massive Verkehrseinschränkungen am Wochenende

Aufgrund des Rundkurses durch die Dresdner Innenstadt müssen Verkehrsteilnehmer am Wochenende erhebliche Einschränkungen hinnehmen, teilte die Stadt Dresden mit. Der Theaterplatz und das Terrassenufer sind von Sonnabend 6 Uhr bis Sonntag 19 Uhr vollständig gesperrt.   Am Sonnabend zwischen 15 und 21 Uhr findet bereits zwei kleinere Rennen statt. Deshalb ist der Bereich rund um die Devrientstraße zwischen Italienischem Dörfchen und Maritim-Hotel nicht nutzbar.

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Am Sonntag müssen sich Autofahrer sowie Bus- und Bahnfahrgäste auf längere Fahrtzeiten einstellen.

Quelle: Christian Nitsche

Am Sonntag wird die Rundkursstrecke für den Autoverkehr gesperrt. Das betrifft die Straßen Terrassenufer, Devrientstraße, Ostra-Ufer, Pieschener Allee, Messering, Schlachthofstraße, Magdeburger Straße, Weißeritzstraße, Könneritz- und Ammonstraße, Tunnel Wiener Platz, Wiener Straße, Gellertstraße, Lennéplatz und -straße, Straßburger Platz, Stübelallee, Comeniusplatz, Fetscherstraße, Käthe-Kollwitz-Ufer und Sachsenplatz. Auch die Albertbrücke ist gesperrt.

Die Stadtverwaltung weist Autofahrer darauf hin, dass sie die Innenstadt und den 26-er Ring auf der Altstädter Elbseite nur über die Augustusbrücke, die Budapester Straße und die Bundesstraße 170 (Pirnaischer Platz/Carolabrücke) passieren können. Pkw-Nutzer sollten auf jeden Fall mehr Zeit einplanen.

Auch die Passagiere von Bussen und Bahnen müssen sich auf Umleitungen, verkürzte Streckenführungen und längere Wegzeiten einstellen. Die Straßenbahnlinien 1, 2 und 11 werden über die Haltestellen Anton-/Leipziger Straße und Neustädter Markt umgeleitet. Die Linien 10 und 12 fahren über den Pirnaischen und den Straßburger Platz. Die Linien 4, 62, 74, 75 und 94 verkehren nur verkürzt.

Fußgänger, die im Bereich des Rundkurses unterwegs sind, müssen ebenfalls Wartezeiten einplanen, weil die Rennstrecke aus Sicherheitsgründen nur eingeschränkt überquert werden kann.

ttr

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