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RB Leipzig: Stürmer Stefan Kutschke im Anflug auf Dynamo Dresden

RB Leipzig: Stürmer Stefan Kutschke im Anflug auf Dynamo Dresden

Da hat wohl einer zu sehr an der Brause genippt: Zum Ärger von Regionalligist RB Leipzig könnte Stefan Kutschke gleich so viel vom süßlichen Getränk zu sich genommen haben, dass es ihm Flügel verliehen hat.

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Zwei, die sich kennen: Stefan Kutschke und Trainer Peter Pacult, vor Jahresfrist beide noch in Diensten von RB Leipzig.

Quelle: Imago/Picture Point

Geflogen kam er die kurze Strecke von der Messestadt nach Dresden gestern zwar nicht, parkte dafür aber mit seinem weißen Auto vorm Glücksgas-Stadion. Und das nicht ohne Grund: Der 24-Jährige soll für die kommende Saison auf der Wunschliste von Trainer Peter Pacult ganz oben stehen. Der Österreicher hatte den Stürmer schon bei RB unter seinen Fittichen. "Trainieren die gar nicht?", fragte Pacult nur süffisant auf die Anwesenheit von Kutschke angesprochen. Nein, taten sie nicht. Deswegen konnte der Rechtsfuß mit Steffen Menze schon einmal verhandeln. Der Sportliche Leiter hatte bereits am Montagabend im Web-Talk des MDR gesagt, dass sich der Name des 1,94-Meter großen Spielers auf dem Zettel der Schwarz-Gelben befindet. In Leipzig besitzt der Offensivmann einen Vertrag bis Ende Juni 2013, wäre im Sommer also frei.

Gut möglich, dass Dynamo für Kutschke so etwas wie eine Herzensangelegenheit ist. Sein Opa väterlicherseits war früher Mannschaftsbetreuer bei den Schwarz-Gelben, er selbst wurde hier geboren, besuchte die Dresdner Sportschule und spielte 2007 schon in der A-Jugend des Vereins. Seine fußballerische Ausbildung genoss er zuvor bei den Sportfreunden 01 Nord, ehe er zum FV Laubegast wechselte. Nach seinem kurzen Gastspiel bei Dynamo ging es im Sommer 2007 wieder nach Laubegast, von dort aus 2008 zum SV Babelsberg. Damals verließ der 24-Jährige zusammen mit Tormann Daniel Zacher und Abwehrspieler Ronny Surma (beide Dynamo) Dresden in Richtung Filmstadt.

Zwei Jahre später führte ihn sein Weg zu RB Leipzig. Unter Trainer Tomas Oral erzielte Kutschke in 28 Spielen vier Tore. Eine Saison später unter Pacult machte der Hüne noch einen Leistungssprung, in 30 Spielen gelangen ihm 13 Treffer. Das weckte im Sommer 2012 sogar die Begehrlichkeiten von Bundesligist VfL Wolfsburg und dem damaligen Trainer Felix Magath. Doch RB wollte den Stürmer nicht ziehen lassen, der Transfer platzte. Auf die Frage, woher er seine Lockerheit hernehme, erklärte Kutschke im letzten Jahr: "Von Peter Pacult. Er war ein ähnlicher Stürmertyp wie ich. Leicht aufbrausend und ein ganz schlechter Verlierer. Er hat mir gesagt, dass ich Nebenkriegsschauplätze weglassen soll, weil das nur Kraft kostet."

Auch Dynamo kann im Moment im Abstiegskampf keine Nebenkriegsschauplätze gebrauchen, muss aber die Weichen für die kommenden Saison stellen. Und das sowohl für die zweite, als im Ernstfall die dritte Liga. Ein Anflug Kutschkes würde da recht kommen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.03.2013

Tina Hofmann

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