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Punzel und Klein wollen Rio-Startplätze

DSC-Wasserspringer beim Weltcup Punzel und Klein wollen Rio-Startplätze

Die deutschen Wasserspringer sind zu ihrer letzten Mission vor den Olympischen Sommerspielen aufgebrochen. Mit dem Flieger ging es nach Rio de Janeiro, wo vom 19. bis 24. Februar der Weltcup steigt, bei dem noch einmal Quotenplätze für die Spiele an gleicher Stelle erkämpft werden können.

Sascha Klein (r.) will mit seinem Berliner Partner Patrick Hausding einen Rio-Startplatz im Turm-Synchron erringen.

Quelle: dpa

Dresden/Rio de Janeiro. Die deutschen Wasserspringer sind am Montag zu ihrer letzten und entscheidenden Mission vor den Olympischen Sommerspielen aufgebrochen. Mit dem Flieger ging es nach Rio de Janeiro, wo vom 19. bis 24. Februar der Weltcup steigt, bei dem noch einmal Quotenplätze für die Spiele an gleicher Stelle erkämpft werden können. Drei Athleten haben dem DSV bereits Quotenplätze gesichert: Patrick Hausding (Berlin) vom 3-m-Brett sowie die beiden DSC-Springer Martin Wolfram und Sascha Klein vom Turm. Insgesamt können die deutschen Sportler noch neun weitere Quotenplätze holen.

Dabei sind vor allem auch die Frauen gefragt, die bislang noch keinen olympischen Startplatz sicher haben. Große Verantwortung also für das Team, zu dem mit Tina Punzel, Sascha Klein und Timo Barthel drei Athleten aus Dresden gehören. Der Vierte im Bunde wäre Martin Wolfram gewesen, der jedoch seinen Start wegen einer Bandscheibenvorwölbung absagen musste (DNN berichtete). Er hat seinen Startplatz vom Turm als Europameister jedoch schon sicher. Auch Sascha Klein ist im Turm-Einzel bereits für Olympia qualifiziert, doch im Turm-Synchron müssen er und sein Berliner Partner Patrick Hausding das Ticket noch lösen. „Es sind noch vier Plätze zu vergeben, je nachdem, wo die schon qualifizierten Nationen bei diesem Wettkampf landen, reicht eventuell auch ein fünfter, sechster oder achter Platz, aber darauf sollten wir es nicht ankommen lassen“, betont Klein.

Vereinsgefährtin Tina Punzel hat ein Mammutprogramm vor sich, denn sie wird sowohl im Einzel vom Dreimeterbrett als auch in beiden Synchron-Disziplinen – vom Dreimeterbrett mit Nora Subschinski und vom Turm mit Christina Wassen (beide Berlin) – an den Start gehen. Im Einzel reicht der 20-Jährigen der Einzug ins Halbfinale, also ein Platz unter den besten 18 Teilnehmerinnen. Im Synchron müssen die Duos unter die besten vier der noch nicht qualifizierten Nationen springen. „Ich fühle mich gut und verfüge über eine ganz ordentliche Grundstabilität. Ich denke, man darf sich einfach nicht verrückt machen lassen“, meinte Punzel vor dem gestrigen Abflug. Die Dresdnerin fügte noch an: „Ich bin schon neugierig auf die Olympia-Anlage, die ja noch nicht so lange fertig ist.“

Astrid Hofmann

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