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Punzel und Klein feiern, Leuchte springt nicht mehr

Punzel und Klein feiern, Leuchte springt nicht mehr

DSC-Wasserspringer Sascha Klein ist unter der Haube. Der Synchron-Weltmeister von 2013 und zehnmalige Europameister hat seiner langjährigen Freundin Franziska am Sonnabend im Standesamt auf der Goethe-Allee in Dresden das Ja-Wort gegeben.

Gefeiert wurde anschließend aber nur im kleinen Kreis, erst Ende August soll nach der kirchlichen Trauung im heimatlichen Aachen die große Hochzeitsfete folgen.

Grund zum Feiern hatte am Montag auch DSC-Trainingsgefährtin Tina Punzel. Die Europameisterin vom Dreimeterbrett (2013) wurde beim DOSB-Neujahrsempfang in Frankfurt/Main als Zweitplatzierte der "Eliteschüler des Sports 2014" ausgezeichnet. Der Titel ging an Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger, Platz drei belegte Triathletin Laura Lindemann. Für die bundesweite Auszeichnung waren 43 Schüler/innen nominiert, die zuvor von ihrem jeweiligen Standort als Beste des Jahres geehrt worden waren. "Die Talentdichte unter den Schüler/innen steigt immer weiter an. Daher wurden in diesem Jahr erstmals drei Preise verliehen. Eine leistungssportliche Karriere zu verfolgen und gleichzeitig erfolgreich in der Schule zu sein, erfordert viel Disziplin, Ehrgeiz und Flexibilität", sagte DOSB-Vizepräsident Ole Bischof.

Die erst 19-jährige Tina Punzel, die in diesem Jahr ihr Abitur am Dresdner Sportgymnasium "bauen" wird, schaffe die Verbindung von Schule und Spitzensport überaus erfolgreich, heißt es in der Begründung. "Neben ihren sportlichen Erfolgen überzeugt sie in der Schule durch Zielstrebigkeit und mit einem Notenschnitt von 1,4. Sie ist ein tolles Beispiel dafür, wie die Eliteschulen des Sports schulischen und sportlichen Erfolg gleichermaßen ermöglichen", lobte Kai Ostermann, Vertreter der Sparkassen-Finanzgruppe und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leasing AG, die duale Karriere der Dresdnerin.

Einen anderen Weg schlägt dagegen DSC-Nachwuchsspringerin Tina Leuchte ein. Die 17-jährige Freundin von Martin Wolfram beendet ihre Laufbahn auf eigenen Wunsch. "Das ist schade, denn ich glaube, sie hat ihr Potenzial noch nicht ausgereizt. Vielleicht können wir sie ja als Übungsleiterin bei uns einbinden", sagt Jugend-Bundestrainer Frank Taubert. Leuchte, die mehrfach Titel und Medaillen bei deutschen Jugendmeisterschaften erkämpfte, hat aufgrund von Krankheiten und Verletzungen die Qualifikation für internationale Höhepunkte bislang immer knapp verpasst.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.01.2015

ah

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