Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Google+
Punkte verschenkt: Dynamo Dresden nur 2:2 gegen FSV Frankfurt

Punkte verschenkt: Dynamo Dresden nur 2:2 gegen FSV Frankfurt

Dynamo Dresden verpasst in der zweiten Liga den Befreiungsschlag und macht sich durch eigene Fehler das Leben schwer. Gegen einen schwachen Gegner fallen zwei Eigentore, Dresden kann kein Kapital aus seinem Chancenplus schlagen.

Voriger Artikel
2. Bundesliga: Dresdner Volleyballer feiern zehnten Sieg
Nächster Artikel
Cheerleader der Dresden Monarchs gewinnen Sachsenpokal

SG Dynamo Dresden - FSV Frankfurt am Sonntag im Glücksgas-Stadion in Dresden. Der Dresdner Florian Jungwirth (r) und Frankfurts Momar N’Diaye kämpfen um den Ball.

Quelle: Kay Kölzig

Mit hängenden Köpfen und reichlich Unverständnis schlichen die Spieler vom Platz. Hinter der Kabinentür ließen die lauten Unmutsbekundungen der Spieler erahnen, wie enttäuscht sie waren. Zum Abschluss der Hinrunde hat Fußball-Zweitligist SG Dynamo Dresden den Befreiungsschlag nach drei Niederlagen in Serie verpasst. Das Team von Trainer Ralf Loose kam gegen den FSV Frankfurt vor 19635 Zuschauern nicht über ein 2:2 (1:1)-Unentschieden hinaus. Robert Koch erzielte zunächst das 1:0 (9. Minute), ehe Muhamed Subasic ein Eigentor zum 1:1 (17.) erzielte. In der zweiten Hälfte traf dann Marc Heitmeier (48.) in die eigenen Maschen, ehe Zafer Yelen einen Foulelfmeter zum 2:2-Endstand (76.) verwandelte.

phpef8c0caf3f201112041602.jpg

Fans von Dynamo Dresden protestieren mit Transparenten gegen den Ausschluss aus dem DFB-Pokal: „Dynamo gibt’s für keinen Zwanziger“.

Zur Bildergalerie

„Wir haben das Spiel hervorragend gestaltet und auch mehr Tore geschossen, leider eins in die falsche Richtung. Dynamo war heute klar die bessere Mannschaft, das Ergebnis hat den Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt. Ich kann meiner Mannschaft nur ein großes Kompliment machen", sagte Dynamo-Trainer Loose, während Subasic zu seinem Eigentor meinte: „Wolfgang hat gerufen, aber ich habe ihn nicht gehört, deswegen habe ich den Ball zurückgeköpft." Dresden hat es damit verpasst, die 20-Punkte Marke zu knacken und muss sich mit 18 Punkten und Tabellenplatz elf zum Hinrunden-Ende zufriedengeben. Loose überraschte in der Anfangsformation mit der Aufstellung von Maik Kegel. Der Mittelfeldspieler kam überhaupt erst zu seinem sechsten Einsatz in dieser Saison und durfte für den erkrankten David Solga (Magen-Darm-Infekt) auflaufen. Neben Solga fehlte auch Kapitän Cristian Fiel, der immer noch an einer Wadenverletzung laboriert. Mit großer Zweikampfstärke und hohem Tempo startete Dresden ins Spiel. Bereits nach neun Minuten köpfte Interims-Kapitän Robert Koch zum 1:0 ein. Nur acht Minuten später traf Dynamo erneut in die Maschen, doch diesmal in die eigenen. Ein Missverständnis zwischen Tormann Wolfgang Hesl und Abwehrspieler Subasic führte zum 1:1-Ausgleich, als Subasic selbst einnetzte (17. Minute). Unmittelbar nach dem Wechsel gab der FSV das Gastgeschenk der Dresdner wieder zurück. Beim 2:1 in der 48. Minute traf Marc Heitmeier ins eigene Tor. Danach dominierten die Dresdner lange Zeit die Partie, konnten ihre Überlegenheit aber nicht in ein weiteres Tor ummünzen. Die Schlussphase gehörte jedoch den agilen Gästen, die plötzlich auf volles Offensive setzten. In der 76. Minute zeigte der Unparteiische Benjamin Cortus nach einem Foul an Marcel Gaus auf den Punkt. Der eingewechselte Zafer Yelen verwandelte den Strafstoß zum 2:2-Endstand.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr