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Prestigeerfolg für Blasewitzer Andrej Martin

Tennis Prestigeerfolg für Blasewitzer Andrej Martin

Als bekannt wurde, dass das Blasewitzer Tennis-Ass Andrej Martin auf eine mögliche Teilnahme an den jüngsten Australian Open in Melbourne, wo er für das Doppel sogar direkt fürs Hauptfeld qualifiziert war, verzichtet und dafür vorzieht, mehrere Turniere in Südamerika zu bestreiten, zeigten sich Insider sehr überrascht. Nicht so Sven Grosse, der Teammanager der Zweitligamannschaft von Blau-Weiß Blasewitz.

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Andrej Martin ist auf Weltranglistenplatz 137 geklettert.

Quelle: Foto: Archiv

Dresden. Als bekannt wurde, dass das Blasewitzer Tennis-Ass Andrej Martin auf eine mögliche Teilnahme an den jüngsten Australian Open in Melbourne, wo er für das Doppel sogar direkt fürs Hauptfeld qualifiziert war, verzichtet und dafür vorzieht, mehrere Turniere in Südamerika zu bestreiten, zeigten sich Insider sehr überrascht. Nicht so Sven Grosse, der Teammanager der Zweitligamannschaft von Blau-Weiß Blasewitz: „Andrej hat ein großes Ziel. Wie im Doppel möchte er es auch im Einzel unter die Top 100 der Weltrangliste schaffen. Und um die dafür nötigen Punkte zu holen, sieht er offensichtlich in Südamerika die größere Chance.“

In der am Montag von der ATP veröffentlichten Weltrangliste ist Martin im Einzel zwar als Nummer 137 immer noch ein ganzes Stück von den Top 100 entfernt, doch immerhin hat er sich gegenüber der Vorwoche um vier Plätze verbessert. Damit hat er zugleich einen sehr bemerkenswerten Prestigeerfolg gefeiert. Denn er konnte seinen slowakischen Mannschaftskameraden Norbert Gombos, der seit dem Vorjahr ununterbrochen die Nummer eins bei den Blasewitzern war, vom Spitzenplatz beim Zweitligisten verdrängen. Der 25-jährige Gombos war vorigen Montag noch die Nummer 139 der Welt und rutschte auf 140 ab.

Noch weiter nach oben kletterte Martin in der Doppel-Weltrangliste, in der er seit Ende letzten Jahres ohnehin schon zum illustren Kreis der Top 100 gehörte. Die 50 Punkte, die er vergangenes Wochenende durch das Erreichen des Halbfinales bei den mit über 500 000 Dollar Preisgeld Equador Open zusammen mit dem Chilenen Hans Podlipnik-Castillo gutgeschrieben bekommen hat, verbesserte er sich vom 94. auf den 85. Platz, was eine neue Bestnote für den Blasewitzer bedeutet. In dieser Woche bestreitet Andrej Martin in Santa Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, schon das nächste ATP-Challenger-Turnier, bei dem es um 75 000 Dollar Preisgeld geht. In der ersten Runde steht Martin vor einer von der Papierform lösbaren Aufgabe, denn er bekommt es mit dem 22-jährigen Spanier Orio Rocco Batalla zu tun, der fast 100 Plätze hinter ihm in der Weltrangliste steht.

Mit Uladzimir Ignatik ist ein weiterer Spieler aus dem Blasewitzer Zweitligateam in dieser Woche
bei einem mit 25 000 Dollar Preis-
geld dotierten ITF-Chal-
len­ger-Turnier in der Schweiz in Aktion. In Oberentfelden hat der 25-jährige Weißrusse seine Auftaktaufgabe mit 6:2, 6:4 gegen die 18-jährige Schweizer Nachwuchshoffnung Johan Niklas souverän gelöst. In der Weltrangliste ist Ignatik aktuell die Nummer 242 und hat sich damit gegenüber der Vorwoche um sechs Plätze verbessert.

Rein zahlenmäßig hat aber eine junge Blasewitzer Spielerin den weitaus größten Sprung nach vorn gemacht, wenn auch auf noch deutlich niedrigerer Ebene. Die 22-jährige Armenierin Ani Amiraghyan, die seit dem Vorjahr eine feste Größe im Blasewitzer Drittligateam ist, verbesserte sich in der von der WTA herausgegeben Damen-Weltrangliste von 719 auf 646, also um unglaubliche 73 Plätze. Die dafür nötigen Punkte hatte sie sich schon vor einer Woche durch das Erreichen des Endspiels beim ITF-Future-Turnier in Antalya geholt. Im türkischen Badeort findet in dieser Woche schon das nächste Weltranglistenturnier statt, und da will die Blasewitzerin erneut punkten. Ani Amiraghyan greift heute mit dem Erstrundenspiel gegen die 19-jährige Österreicherin Karoline Kurz ins Geschehen ein.

Von Rolf Becker

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