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Pre-Playoffs: Dresdner Eislöwen feiern Sieg nach Krimi

Eishockey Pre-Playoffs: Dresdner Eislöwen feiern Sieg nach Krimi

Die Pre-Playoff-Phase gegen die Eispiraten Crimmitschau hat für die Dresdner Eislöwen mit einem Krimi begonnen. Erst in der zweiten Verlängerung gelang den Gastgebern das spielentscheidende 2:1.

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Quelle: DNN

Dresden. Die Pre-Playoff-Phase gegen die Eispiraten Crimmitschau hat für die Dresdner Eislöwen mit einem Krimi begonnen. Erst in der zweiten Verlängerung gelang den Gastgebern vor rund 3700 Zuschauern das spielentscheidende 2:1 (1:1; 0:0; 0:0; 0:0; 1:0).

Das Dresdner Team von Cheftrainer Bill Stewart verzeichnete bereits nach 22 Sekunden durch Mark Cullen die erste Chance, es folgten weitere durch Mirko Sacher mit einem Versuch von der blauen Linie und Teemu Rinkinen. Die Dresdner machten deutlich, dass sie vor heimischer Kulisse einen Sieg einfahren wollen. Dominik Grafenthin nutzte die Vorarbeit von Kai Wissmann, um in der 5. Minute zum 1:0 einzunetzen. Die Crimmitschauer gewöhnten sich zunehmend an das Tempo. Als die Gastgeber nicht mit aller Entschlossenheit verteidigten, war Eispirat Christoph Kabitzky zur Stelle und markierte das überraschende 1:1 (19.).

Auch im zweiten Abschnitt setzten die Eislöwen erste Achtungszeichen mit einer Möglichkeit für Arturs Kruminsch und einem scheinbaren Treffer von Cullen, den das  Schiedsrichterkollektiv jedoch nicht gab. Anschließend ging es Schlag auf Schlag: Crimmitschau scheiterte an Dresdens Goalie Brett Jaeger, auf Dresdner Seite konnten erneut Cullen und Rinkinen nicht verwandeln (27.). Sebastian Zauner, Kruminsch, Patrick Baum und Harrison Reed kamen zu weiteren Gelegenheiten, ehe Jaeger in einer Druckphase der Eispiraten gefragt war. Dresden spielte bei weiteren Chancen von Sacher und Cullen immer einen Pass zu viel und ließ so etliche Chancen liegen, während die Eispiraten auf Konter lauerten und gefährlich blieben.

Für das letzte Drittel hatten sich die Eislöwen viel vorgenommen, doch weder Kruminsch noch Marius Garten und Grafenthin wurden belohnt. In Überzahl traf Crimmitschau den Pfosten und auch Cullen scheiterte erneut am Piraten-Goalie Nie. Für die Gäste versuchte es André Schietzold aus der Distanz, aber Jaeger stellte im Tor seine Fähigkeiten abermals unter Beweis. Während John Trip verpasste, kamen Rinkinen, Petr Macholda und Max Campbell, René Kramer und Feodor Boiarchinov zu Großchancen, doch Nie kratzte jeden Schuss der Hausherren aus den Ecken und von der Linie.

Also Verlängerung. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. 81 Minuten waren gespielt, als Jeffrey Szwez in Überzahl einen Schuss von Petr Macholda zur Spielentscheidung ins Netz lenkte.

Eispiraten-Coach Chris Lee: „Trotz der wenigen Tore haben wir ein schönes Derby mit über 80 abwechslungsreichen Minuten erlebt. Es war Werbung für den Sport. Aus unserer Sicht ist es natürlich schade, dass wir die Strafe kurz vor dem Ende der ersten Verlängerung genommen haben. Wir müssen künftig disziplinierter auftreten. Am Ende waren wir aber nur einen Schuss vom Sieg entfernt. Genau das habe ich meinen Jungs auch gesagt. Wichtig ist, dass wir nur wenig Gegentore bekommen haben. Wir spielen unsere Stärken zu Hause besser aus und am Sonntag werden wir wieder da sein.“

Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Vor zwei Jahren habe ich sogar ein Spiel mit insgesamt vier Verlängerungen erlebt. Heute haben wir eine abwechslungsreiche Partie und einen sehr guten Auftritt von beiden Mannschaften gesehen. Chris Lee hat sein Team gut vorbereitet. Es wurde um jeden Zentimeter auf dem Eis gekämpft, egal ob an der Bande oder direkt vor dem Tor. Ich hatte schon früh das Gefühl, dass eine Überzahlsituation die Entscheidung bringen wird. Jetzt müssen wir uns bis zum Sonntag gut regenerieren und das Laktat aus dem Körper bekommen. Das geht nur durch Bewegung. Die Jungs sind fit genug und wissen, wie sie mit so einer Situation umgehen müssen. “

Das zweite Pre-Playoff-Spiel gegen die Eispiraten Crimmitschau bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 6. März, um 17 Uhr im Crimmitschauer Sahnpark.

ttr

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