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Popiesch-Truppe muss mit einem Punkt leben

Eishockey Popiesch-Truppe muss mit einem Punkt leben

Der Derby-Sieg gegen die Lausitzer Füchse hat die Dresdner Eislöwen offensichtlich nicht wirklich beflügelt. Die Elbestädter unterlagen gestern in einer insgesamt mäßigen Partie vor nur 2300 Zuschauern dem Tabellenvorletzten EHC Freiburg mit 1:2 nach Penaltyschießen.

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EHC-Matchwinner Petr Haluza wird vom Dresdner Tomas Schmidt bedrängt.

Quelle: F. Dehlis

Dresden. Der Derby-Sieg gegen die Lausitzer Füchse hat die Dresdner Eislöwen offensichtlich nicht wirklich beflügelt. Die Elbestädter unterlagen gestern in einer insgesamt mäßigen Partie vor nur 2300 Zuschauern dem Tabellenvorletzten EHC Freiburg mit 1:2 (0:0, 1:1, 0:0, 0:0) nach Penaltyschießen. Damit konnten die Elbestädter nur einen mageren Punkt auf ihrem Konto verbuchen.

Bei beiden Teams gaben wichtige Spieler ihr Comeback - bei den Eislöwen lief René Kramer nach seiner Meniskusverletzung erstmals wieder auf, bei den Freiburgern war es Niko Linsenmaier. Dabei war vor allem die Rückkehr von Linsenmaier etwas ganz Besonderes. Der 22-jährige Top-Scorer der Wölfe hatte Ende Oktober bei einem Angriff eines Besuchers auf der Freiburger Herbstmess' einen Schädelbasisbruch erlitten. "Er bekam grünes Licht von den Ärzten und fühlte sich gut", erklärte EHC-Trainer Leos Sulak, der dem Rückkehrer "jede Zeit" lassen will, um wieder zu alter Form zurückzufinden. Der Stürmer bot gestern aber schon eine durchaus gute Vorstellung.

Bei den Eislöwen hütete auch diesmal Marvin Cüpper das Tor, während Brett Jaeger zumindest erstmals wieder im Kader stand. In den ersten Spielminuten übernahmen sofort die Gäste aus dem Breisgau das Zepter, während die Eislöwen nur sehr mühsam in die Partie fanden. Erst ab Mitte dieses Durchgangs kamen die Popiesch-Schützlinge besser zurecht, aber wirklich hundertprozentige Chancen blieben Mangelware.

Nach dem ersten Pausentee durften die blau-weißen Fans dann endlich jubeln. Marius Garten erlöste mit dem 1:0 in der 22. Minute erst einmal die Anhänger. Doch statt wenig später bei einem Überzahlspiel nachzulegen und die Führung auszubauen, leisteten sich die Eis-löwen wieder einen kapitalen Schnitzer. Der Freiburger Marc Wittfoth kam in Unterzahl an die Scheibe, startete einen Sololauf in Richtung Dresdner Tor und krönte seine Leistung mit dem 1:1 (28.).

Zu Beginn des Schlussdrittels versuchten die Eislöwen, zumindest mit Willen und Einsatz die erneute Führung zu erzwingen. Doch auch EHC-Keeper Marco Wölfl spielte stark. Schrecksekunde dann in der 54. Minute, als Petr Haluza aus dem Gewühl heraus den Puck im Dresdner Gehäuse versenkte. Doch wegen Torwartbehinderung wurde dem Treffer die Anerkennung versagt.

Im Penaltyschießen erwiesen sich die Gäste dann als treffsicherer. Während Arturs Kruminsch und Harrison Reed scheiterten, überwand erst David Vrbata mit einem umstrittenen Treffer Marvin Cüpper, danach band Petr Haluza den Sack zu.

Astrid Hofmann

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