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Pokalsieger gewinnt auch ohne erkrankten Coach

DSC Pokalsieger gewinnt auch ohne erkrankten Coach

Drei Tage nach dem Pokalsieg von Mannheim mussten die DSC-Volleyballerinnen gestern schon wieder zur Tagesordnung übergehen. Und das auch noch ohne ihren Erfolgstrainer Alexander Waibl. Beim Ostderby gegen die VolleyStars Thüringen, das die Dresdnerinnen sicher mit 3:1 (25:23, 25:17, 17:25, 25:9) gewannen, fehlte der 47-Jährige am Spielfeldrand.

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Co-Trainer Michal Masek vertrat den erkrankten Alexander Waibl.

Quelle: Foto: M. Rietschel

Dresden. Drei Tage nach dem Pokalsieg von Mannheim mussten die DSC-Volleyballerinnen gestern schon wieder zur Tagesordnung übergehen. Und das auch noch ohne ihren Erfolgstrainer Alexander Waibl. Beim Ostderby gegen die VolleyStars Thüringen, das die Dresdnerinnen sicher mit 3:1 (25:23, 25:17, 17:25, 25:9) gewannen, fehlte der 47-Jährige am Spielfeldrand. Die Besprechung vor der Partie hatte Waibl noch absolviert, sich dann aber mit 39 Grad Fieber nach Hause verabschiedet. Für ihn übernahm Co-Trainer Michael Masek das Coaching. Der Slowake hatte seine Feuertaufe schon vor einem reichlichen Jahr beim letzten Vorrundenspiel des DSC in Hamburg bestanden, damals das Team ebenfalls zu einem 3:1-Sieg geführt.

Der frischgebackene Pokalsieger startete mit veränderter Formation in die Partie – Mareike Hindriksen, Gina Mancuso, Nneka Onyejekwe und Lisa Izquierdo standen diesmal von Beginn an auf dem Feld, während Laura Dijkema, Michelle Bartsch, Kathleen Slay und Katharina Schwabe auf der Bank Platz nahmen. Im ersten Satz zogen die Gastgeberinnen vor 2863 Zuschauern ihr Spiel bis zum 23:17 recht zügig durch, dann aber machten sie sich mit leichten Fehlern selbst das Leben nochmal schwer. Die eingewechselte Katharina Schwabe setzte mit dem sechsten Satzball dann aber den Schlusspunkt. Den zweiten Durchgang bestimmten die DSC-Damen deutlicher bis zum Ende.

Doch im dritten Abschnitt riss der Faden völlig. Auch die zum Schluss eingewechselten Michelle Bartsch und Laura Dijkema konnten den Satzverlust nicht mehr abwenden. Sie blieben jedoch im vierten Akt auf dem Feld. Nun lief das Spiel des Pokalsiegers wieder wie am Schnürchen und nach 93 Minuten verwandelte Michelle Bartsch den dritten Matchball zum 19. Saisonsieg. Als „Wertvollste Spielerin“ wurde Jennifer Cross, die mit 13 Punkten neben Kristina Mikhailenko (15) erfolgreichste Scorerin war, geehrt.

Nach dem Spielende sorgte ein Video vom Pokalfinale noch einmal für Gänsehaut. Die Fans feierten ihre Lieblinge mit stehenden Ovationen, lange mussten die Pokalsiegerinnen Autogramme schreiben.

Michal Masek meinte zur gestrigen Partie: „Es war schon schwer, nach diesem Erfolg den Fokus auf dieses Spiel zu richten. Doch die Mannschaft hat das am Ende gut gelöst.“ Auch Kapitän Myrthe Schoot gab zu: „Vor allem im Kopf fiel es nicht leicht, sich auf die Aufgabe zu konzentrieren. Manche waren aber auch körperlich nicht ganz frisch, denn in Mannheim war der Boden sehr hart und das spürt man nach so einem langen Match dann in den Knochen.“

Von Astrid Hofmann

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