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Pleitenserie der Dresden Titans in der Pro A hält an: Clauss-Team unterliegt in Köln mit 85:91

Basketball Pleitenserie der Dresden Titans in der Pro A hält an: Clauss-Team unterliegt in Köln mit 85:91

Ohne den erkrankten Jusuf El Domiaty haben die Dresdner Zweitliga-Basketballer das Auswärtsspiel in Köln bestreiten müssen. Zwar konnte RJ Price wieder mitmischen, dennoch waren die Dresdner nicht stark genug, um den zweiten Saisonsieg einzufahren. Sie bleiben abgeschlagen Tabellenletzter.

Die Dresden Titans hoffen, dass ihre gute Laune aus der Sommervorbereitung irgendwann zurückkehrt.

Quelle: Verein/Ben Gierig

Köln/Dresden. Es war etwas knapper als zuletzt, aber aller Kampfgeist reichte wieder nicht zum Sieg: Die Dresden Titans haben in der 2. Basketball-Bundesliga ProA auch das nächste so wichtige Kellerduell bei den Rhein-Stars Köln mit 85:91 (47:54) verloren. Selbst eine deutliche Leistungssteigerung des zuletzt schwächelnden Topscorers Randal Holt, dem sehr gute 29 Punkte gelangen, reichte nicht, um Zählbares aus der Domstadt mitzunehmen.

Einige Punkte in diesem engen Spiel, das die Dresdner ohne den erkrankten Jusuf El Domiaty bestritten, ließen die Spieler von Trainer Steven Clauss zum Beispiel bei den Freiwürfen liegen. Center Jervon Pressley konnte nur einen von sechs Versuchen verwandeln. Der US-Amerikaner holte immerhin sieben Rebounds und war in dieser Hinsicht bester Dresdner.

Insgesamt zeigten die Sachsen, dass sie den Traum vom Klassenerhalt noch nicht aufgegeben haben, denn sie hielten bis zum Schluss mit. Beim 72:72-Ausgleich durch einen Dreier von Holt schien das Spiel im letzten Viertel noch zu Gunsten der Gäste zu kippen, doch Köln konterte und zog auf 79:72 weg.

Die Dresdner versuchten noch einmal alles, kamen auch bis auf 85:89 heran, doch Fouls von Marc Nagora und David Sturner verschafften den Rheinländern noch vier Freiwürfe, wovon Hugh Robertson zwei zum 91:85-Endstand für Köln nutzte. Den Gästen blieb so nur der Frust, den sie auf der langen Heimfahrt verdauen mussten.

„Wir hatten mehrmals die Chance, das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen. Defensiv konnten wir nur im dritten Viertel unser Potenzial abrufen, das ist einfach zu wenig. Im Endeffekt lassen wir wieder einmal über 90 Punkte zu. Es waren heute viele kleine Dinge, die uns die Niederlage eingebracht haben“, spielt Titans-Geschäftsführer Peter Krautwald beispielsweise auf die schlechte Freiwurfquote an.

Punktbeste Dresdner Werfer: Holt 29 Zähler, Baues 16, Sturner 11, Nagora 10.

Von Jochen Leimert

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