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Pleite für Dresdner Eislöwen: Weißwasser revanchiert sich für Saison-Auftaktschlappe

Pleite für Dresdner Eislöwen: Weißwasser revanchiert sich für Saison-Auftaktschlappe

Weißwasser/Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben die Vorrunde mit einem knappen Sieg und einer bitteren Derby-Niederlage beendet. Nachdem die Elbestädter am Freitag den EV Landshut in einer spannenden Partie daheim mit 3:2 (2:2, 0:0, 0:0, 0:0) nach Penaltyschießen bezwangen, mussten sie sich gestern bei den Lausitzer Füchsen mit 1:4 (0:0, 0:1, 1:3) geschlagen geben.

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Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch (Mitte) blies seinen Männern in Weißwasser mehrmals ordentlich den Marsch.

Quelle: Gunnar Schulze

Kurios: Damit revanchierte sich Weißwasser im letzten Spiel für die bittere Saison-Auftaktschlappe, die ihnen die Dresdner am 13. September in ihrem neuen Fuchsbau zugefügt hatten. Und zwar mit haargenau dem gleichen Ergebnis.

Für die Platzierung beider Teams spielte das gestrige Resultat allerdings keine Rolle mehr. Als Tabellensiebenter (Eislöwen) und Achter (Füchse) werden sie sich in der Zwischenrunde nicht begegnen. Dennoch können sich zumindest die Fans der Elbestädter auf Sachsenderbys freuen, denn neben Bremerhaven (1.), Bietigheim (3.), Ravensburg (5.) und Bad Nauheim (9.) treffen die Männer um Kapitän Hugo Boisvert auch auf die Eispiraten Crimmitschau (11.). Die Lausitzer müssen gegen Rosenheim (2.), Landshut (4.), Riessersee (6.), Heilbronn (10.) und Kaufbeuren (12.) antreten. Der Startschuss fällt am Freitag. Dabei geht es für die Eislöwen gleich mit einem Derby los, sie gastieren im Sahnpark und empfangen dann am Sonntag Bietigheim. Die Füchse müssen ebenfalls zuerst auswärts in Kaufbeuren ran, erwarten vier Tage später Landshut daheim.

Bis dahin dürften die Popiesch-Schützlinge auch die gestrige Niederlage verdaut haben. Nach dem torlosen ersten Drittel hatte Lukas Pozivil in der 23. Minute bei einem Überzahlspiel in Front gebracht. Doch in der 49. Minute konnte Arturs Kruminsch den Ausgleich erzielen. Dann aber sorgten Mike Mieszkowski (52.) und Christoffer Kjärgaard (53.) binnen zwei Minuten für die Vorentscheidung. So sehr sich die Eislöwen auch mühten und in der Schlussminute alles auf eine Karte setzten, es nützte nichts. Im Gegenteil: Mieszkowski machte mit seinem Treffer ins leere Dresdner Gehäuse endgültig alles klar.

Am Freitag war die Partie gegen Landshut besser gelaufen. Schon nach 26 Sekunden hatte Sami Kaartinen vor über 4200 Zuschauern die Hausherren in Führung gebracht. Allerdings blieben die Landshuter nichts schuldig. Nach einem Schnitzer der Eislöwen-Defensive besorgte Elia Ostwald (3.) nur wenig später den Ausgleich. Und das gleiche "Spielchen" wiederholte sich. Dresdens Carsten Gosdeck (5.) legte vor, Lukas Vantuch (12.) nutzte in Unterzahl eine erneute Unachtsamkeit der Hausherren zum erneuten Ausgleich. Obwohl beide Teams in den folgenden beiden Dritteln alles versuchten, konnten sich beide keinen Vorteil verschaffen, auch die Verlängerung blieb torlos. Beim Penaltyschießen setzten sich die Elbestädter jedoch durch. Während für Landshut nur Vantuch traf, netzten für die Eislöwen Petr Macholda und mit dem entscheidenden Treffer Sami Kaartinen ein.

Bitter allerdings: Marius Garten kugelte sich im Spiel die Schulter zur Hälfte aus und muss heute zur MRT-Untersuchung. Ob und wie lange er den Dresdnern weiter fehlen wird, ist also noch unklar. "Ich bin mit dem Gewinn der zwei Punkte zufrieden. Mit dem schnellen Tor ist uns ein optimaler Start gelungen, aber dann haben wir es Landshut zum Teil zu leicht gemacht, zurück ins Spiel zu finden", monierte Thomas Popiesch trotz der beiden Punkte.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.02.2014

Astrid Hofmann

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