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Petr Macholda schießt Eislöwen zum Sieg

Eishockey Petr Macholda schießt Eislöwen zum Sieg

Große Erleichterung gestern bei den Dresdner Eislöwen und ihren Fans. Nach der Heimniederlage am Freitag gegen Freiburg zeigte die Mannschaft gestern eine Reaktion. Auch wenn die Chancenverwertung zu wünschen übrig ließ, erkämpften sich die Elbestädter beim ESV Kaufbeuren einen 3:2-Sieg.

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Petr Macholda (l.) netzt gegen Stefan Vajs im Penaltyschießen ein.

Quelle: Wolfgang Fehrmann

Dresden. Große Erleichterung gestern bei den Dresdner Eislöwen und ihren Fans. Nach der Heimniederlage am Freitag gegen Freiburg zeigte die Mannschaft gestern eine Reaktion. Auch wenn die Chancenverwertung zu wünschen übrig ließ, erkämpften sich die Elbestädter beim ESV Kaufbeuren einen 3:2-Sieg (1:2, 0:0, 1:0, 0:0) nach Penaltyschießen. Während die Popiesch-Schützlinge noch zwei Tage zuvor den Zusatzpunkt dem Gegner überlassen mussten, konnten sie ihn diesmal mit nach Hause nehmen. Held des Abends war dabei Verteidiger Petr Macholda, der als einziger Schütze vom Strafpunkt einnetzte.

Erstmals stand wieder Brett Jaeger im Tor. Vier Wochen nach einer Kiefer-Operation gab der 32-Jährige sein Comeback. Vor 1425 Zuschauern gelang den Gästen ein guter Start. In Minute elf sorgte Jonas Schlenker für die Führung der Eislöwen. Doch nicht einmal eine Minute später netzte Lee Baldwin mit einem Direktschuss nach dem Bully zum Ausgleich ein. Als drei Minuten darauf Brett Jaeger einen Schlenzer von Daniel Oppolzer nicht zu Greifen bekam, führten die Hausherren mit 2:1 und verschafften sich damit erst einmal Oberwasser. Bei den Sachsen machte sich dagegen Verunsicherung breit.

Doch nach dem Pausentee kamen die Dresdner mit frischem Elan aufs Eis zurück. Sie setzten Kaufbeuren permanent unter Druck, erarbeiteten sich Chancen, scheiterten aber immer wieder am gut aufgelegten Stefan Vajs im Tor der Gastgeber. Doch die Popiesch-Schützlinge ließen sich nicht entmutigen, knüpften im Schluss-Drittel an diese Leistung an. Vier Minuten vor Ende wurden sie für die Bemühungen belohnt. Harrison Reed besorgte nach Vorarbeit von Arturs Kruminsch das 2:2. Da weder in regulärer Spielzeit noch in der Verlängerung ein Tor fiel, musste erneut die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Nachdem drei Schützen der Hausherren sowie die Eis-löwen Mark Cullen und Harrison Reed die Scheibe nicht im Tor unterbringen konnten, erlöste Macholda die Dresdner.

"Wichtig war, wie sich das Team nach dem 1:2 zurückgekämpft hat. Einstellung und Struktur haben gestimmt. Sicher hätten wir angesichts unserer Chancen die Partie auch früher für uns entscheiden können, doch jetzt sind wir erst mal froh, dass wir die beiden Punkte mitnehmen können. Ein Erfolgserlebnis ist vor allem für den Kopf Gold wert", zeigte sich Thomas Popiesch zufrieden.

Astrid Hofmann

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