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Olympiasieger in Luzern unter Zugzwang

Rudern Olympiasieger in Luzern unter Zugzwang

In Brandenburg verfehlten sie bei der EM das Siegerpodest knapp, doch das soll sich am Wochenende auf dem Rotsee in Luzern nicht wiederholen: Beim Weltcup in der Schweiz wollen Karl Schulze, Tim Grohmann, Philipp Wende und Lauritz Schoof eine überzeugende Leistung anbieten und sich für Rio empfehlen.

Karl Schulze, Philipp Wende, Lauritz Schoof und Tim Grohmann wollen sich in Luzern in Topform präsentieren.

Quelle: Archiv

Dresden. Nachdem der deutsche Doppelvierer bei der EM in Brandenburg bei schwierigen Bedingungen nicht über Platz vier hinausgekommen war, soll an diesem Wochenende beim Weltcup in Luzern der Knoten richtig platzen. Schließlich wollen die Olympiasieger von 2012, die mit den Ex-Dresdnern Tim Grohmann (Leipzig) und Karl Schulze (Berlin), dem Wurzener Philipp Wende (Leipzig) und dem Rendsburger Lauritz Schoof in der Originalbesetzung von London antreten, ihre Goldmedaille bei den Spielen in Rio verteidigen.

„Wir wissen, dass wir schon unter Beobachtung der Trainer stehen und von uns einiges erwartet wird“, sagt Karl Schulze. Er ist aber zuversichtlich: „Wir haben in den letzten zwei Wochen in Ratzeburg sehr gut trainiert, viele Kilometer gemacht. Unsere Grundstruktur und das Verständnis vom Rudern stimmen ja bei uns immer noch überein. Natürlich gibt es bei den Spurts und den Übergängen auch einige Ecken und Kanten, an denen wir aber gefeilt haben“, so der 28-Jährige. Er betont: „Nicht nur das Umfeld erwartet von uns eine Platzierung ganz vorn, sondern wir selbst wollen unbedingt um den Sieg fahren.“

Egbert Scheibe, Heimtrainer von Grohmann und Wende, sieht das Quartett ebenfalls auf gutem Weg: „Sie sind gut drauf, können sich aufeinander verlassen. Sicher haben zuletzt die jüngeren Athleten gedrückt, doch die vier Jungs verfügen über unheimlich viel Erfahrung. Da stimmt einfach das Gesamtpaket. Sie wissen aber auch genau, was die Stunde geschlagen hat. Sie müssen eine gute Leistung bringen, damit sie für Rio alles klar machen können und erst gar keine weiteren Diskussionen über mögliche Besetzungsfragen auftauchen.“

Fehlen wird in Luzern Europameister Estland. Ob das russische Team, das in dieser Woche auf dem Rotsee die Olympia-Qualifikation perfekt gemacht hatte, zum Weltcup noch antritt, war am Donnerstag offen. „Ansonsten aber ist alles da, was Rang und Namen hat“, weiß Karl Schulze. Schon am Freitag muss der Doppelvierer im Vorlauf ran.

Von Astrid Hofmann

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