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Olympia-Doppelvierer enttäuscht in Luzern

Rudern Olympia-Doppelvierer enttäuscht in Luzern

Damit hatte kaum einer gerechnet: Der deutsche Doppelvierer mit den Ex-Dresdnern Tim Grohmann und Karl Schulze, dem Wurzener Philipp Wende und Lauritz Schoof aus Rendsburg enttäuschte auch beim Weltcup in Luzern. Ob die in London 2012 noch siegreiche Truppe nun überhaupt nach Rio fahren darf, das ist sehr fraglich.

In Luzern erwischte der deutsche Doppelvierer mit den Olympiasiegern von London wieder einen schwarzen Tag.

Quelle: dpa

Luzern/Dresden. Der deutsche Doppelvierer mit den Ex-Dresdnern Tim Grohmann und Karl Schulze, dem Wurzener Philipp Wende und Lauritz Schoof aus Rendsburg hat beim Ruder-Weltcup auf dem Luzerner Rotsee nur einen enttäuschenden fünften Platz belegt. Schon im Vorlauf lief es bei dem Quartett nicht und auch im Hoffnungslauf schafften die vier Recken mit Platz drei gerade so den Einzug ins A-Finale. Der Crew fehlten auf Sieger Australien mehr als sechs Sekunden. Auch die Briten, die Schweizer und die Polen waren schneller als der Weltmeister und Olympiasieger. „Das Ergebnis ist kacke, das brauchen wir nicht schönreden“, gab Schulze unumwunden zu. Welche Konsequenzen diese schwache Vorstellung jetzt hat, ist noch offen.

Auch sonst gelang dem deutschen Aufgebot kein Sieg. So wurde auch der Deutschland-Achter erneut von den Niederlanden geschlagen. Fünf Boote hatten es in den olympischen Bootsklassen in die Finals geschafft, aber neben dem Paradeboot war bei Dauerregen auf dem Rotsee nur dem Doppelvierer der Frauen auf Rang zwei noch ein Top-Drei-Resultat gelungen. Ärgerlich waren die zwei vierten Plätze für die Doppelzweier. Mareike Adams (Essen) und Julia Lier (Halle) verpassten das Podest ebenso knapp wie das Duo Marcel Hacker (Magdeburg) und Stephan Krüger (Rostock). Weil es die interne Konkurrenz aber erst gar nicht ins Finale geschafft hatte, scheinen Hacker/Krüger ihren Startplatz für Rio aber endgültig sicher zu haben.

Von Astrid Hofmann

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