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Olaf Marschall vor dem Spiel Dynamo Dresden gegen Lautern: "Da ist immer was los"

Olaf Marschall vor dem Spiel Dynamo Dresden gegen Lautern: "Da ist immer was los"

Gestern Abend genoss er im Bernabéu-Stadion das Rückspiel um den spanischen Supercup zwischen Real und Barca, am Freitag bleibt er daheim im pfälzischen Niederkirchen.

Madrid/Dresden .

Madrid/Dresden (DNN). Gestern Abend genoss er im Bernabéu-Stadion das Rückspiel um den spanischen Supercup zwischen Real und Barca, am Freitag bleibt er daheim im pfälzischen Niederkirchen. Am Fernseher ist Stürmerlegende Olaf Marschall (46) trotzdem live dabei, wenn die Profis aus Dresden und Kaiserslautern erstmals seit 1995 wieder ihre Kräfte messen.

Frage: Wären Sie ohne den Ausflug nach Madrid am Freitag zum Spiel nach Dresden gekommen?

Marschall: Wenn ich in der Nähe gewesen wäre, wäre ich wahrscheinlich gekommen, aber noch mal 600 Kilometer wegen einem Spiel zu fahren - das muss nicht sein. Ich bin ja am 12. September zum Laureus-Benefizspiel sowieso in Dresden.

Was fällt Ihnen spontan ein, wenn Sie an die Zeiten zurückdenken, als Sie noch für beide Klubs gespielt haben?

Wir haben fast immer in der 1. Liga gegeneinander gespielt (feixt). Dass es jetzt in der Zweiten Liga passiert, ist für die Einen schön, für die Anderen nicht so schön. Für Lautern ist der Aufstieg ein Muss, für Dynamo wäre es super, wenn sie oben ranschnuppern könnten.

Das halten Sie im Fall Dynamos tatsächlich für möglich?

Das kann ich nicht ausschließen, im Fußball gibt es doch alles.

Okay, wer mit Rehhagel aufgestiegen und 1998 gleich Meister geworden ist, darf das sagen...

Letztes Jahr wäre doch Pader- born auch fast aufgestiegen - und Fürth hat es geschafft. Zwar waren die schon lange dabei, aber wirklich geglaubt hat es doch keiner, dass es mal klappt. So wie die Liga im Moment aussieht, sind Überraschungen möglich. Die Großen schwächeln noch, und zwei, drei Kleine machen es ganz gut. In der Liga kann fast jeder jeden schlagen, wenn du einen guten Tag hast. Es gibt keine Übermannschaften in der Liga und keine Truppe, die so krass abfällt.

Wie sind Sie mit dem neu aufge-stellten FCK zufrieden, was fällt Ihnen auf, wenn Sie nach Dresden gucken?

Der FCK ist mit Sicher- heit eine der am besten besetzten Mannschaften. Sie werden oben eine Rolle spielen, wenn alles normal läuft. Und Dynamo? Die machen zurzeit ihr Spiel. Das kann nach oben und unten ausschlagen. Für sie ist es schon etwas schwieriger als für den FCK, wo mehr gestandene Profis in den eigenen Reihen stehen, die schon Bundesliga gespielt haben. Wenn Dynamo sein Vorjahresresultat wiederholen könnte, wäre das auch ein gutes Ergebnis.

Wie gefallen Ihnen konkret Ihre Nachfolger im Sturm beider Klubs?

Die haben alle getroffen bis jetzt. Und deswegen werden sie auch in den nächsten Wochen selbstbewusst auftreten und Tore machen.

Inzwischen hat auch Dynamo ein komplett überdachtes, modernes Stadion. Wie finden Sie die Stimmung im Vergleich zum berühmten "Betze"?

Das Stadion auf dem Betzenberg ist natürlich fast doppelt so groß, da passen fast 50 000 rein. Da ist die Stimmung mit Sicherheit klasse, aber die Atmosphäre in dem kleineren Stadion in Dresden ist ähnlich. Die Fans stehen dahinter, beides sind Traditionsklubs - da ist immer was los. Das ist das Schöne an beiden Vereinen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es ein 2:2 wird. Das würde Dynamo sicher besser gefallen als den Lauterern.

Interview: Jochen Leimert

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.08.2012

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