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Offensivprobleme: Dynamo Dresden kämpft um bessere Bilanz

Offensivprobleme: Dynamo Dresden kämpft um bessere Bilanz

Mickael Poté schaute auf die Auswechseltafel und der Frust stand ihm ins Gesicht geschrieben. Doch nicht etwa, weil der Top-Torjäger des Fußball-Zweitligisten SG Dynamo Dresden selbst vom Feld musste, sondern ihm in Lynel Kitambala der so wichtige Sturmpartner genommen wurde.

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Das Abseitstor von Mickael Poté (r) gegen Aalens Daniel Buballa wird nicht gegeben.

Quelle: Thomas Eisenhuth

Schuld war die Rote Karte für Romain Brégerie in der 17. Minute am Dienstagabend gegen den VfR Aalen.

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Dynamo Dresden sichert gegen den VfR Aalen in Unterzahl ein Remis.

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Poté war in der Folge - wie so oft in dieser Spielzeit - auf sich allein gestellt. Das reichte nicht zum Sieg, sondern nur zur Nullnummer gegen den Aufsteiger.Während die Dresdner Schwachstellen in der Defensive seit Wochen offensichtlich sind und diskutiert werden, wird nun auch die Offensive immer mehr zum Problemfall, da der zum VfL Bochum zurückgekehrte Zlatko Dedic nicht schnell genug ersetzt werden konnte. An Poté liegt es nicht, er hat als „Alleinunterhalter“ schon sechs Treffer erzielt.

In der Vorsaison standen bei den Schwarz-Gelben nach 17 Spieltagen nur drei Punkte mehr auf dem Konto (17), jedoch hatten sie 29 Gegentore kassiert. Nun sind es 25 Gegentreffer, doch während Dynamo vergangene Saison bereits 27 Mal getroffen hatten, stehen bisher nur 18 Tore auf dem Konto der Dresdner. „Kitambala hat in den vergangenen Wochen enorme Fortschritte gemacht. Dass ich ihn nun opfern musste, war bitter“, sagte Trainer Ralf Loose.Bereits viermal mussten die Dynamos in dieser Saison ein Spiel mit zehn Mann beenden, die Partie gegen Braunschweig sogar zu neunt. „Natürlich waren strittige Entscheidungen dabei, doch oft waren es ungestüme Aktionen unserer Spieler, die wir dringend abstellen müssen“, forderte der Sportliche Leiter Steffen Menze.

Nach dem Platzverweis für Brégerie mussten die Hausherren am Ende mit dem 0:0 gegen Aalen zufrieden sein. „Wenn man die Tabelle liest, weiß man trotzdem, dass wir uns keineswegs ausruhen oder zurücklehnen können. Es fehlen eindeutig ein paar Punkte“, sagte Mittelfeldspieler Cristian Fiél.Damit die Mannschaft in der Hinrunden-Abrechnung wenigstens auf nur einen Zähler weniger als in der Vorsaison kommt (18), muss am Freitag bei Aufsteiger Jahn Regensburg gewonnen werden. „Ich hoffe jetzt, dass wir die Moral und Kraft haben, um auch in der englischen Woche weiter in der Erfolgsspur zu bleiben“, sagt Loose.

Von Tina Hofmann, dpa

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