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Österreichische Tageszeitung: Dynamo-Trainer Pacult flirtet angeblich mit Rapid Wien

Österreichische Tageszeitung: Dynamo-Trainer Pacult flirtet angeblich mit Rapid Wien

Das mag dem ein oder anderen Dynamo-Fan bekannt vorkommen: Peter Pacult flirtet mit Rapid Wien. Behauptet die österreichische Zeitung "Österreich". Werner Kuhn, das ist der General Manager bei Rapid, soll sich Pacults neue Telefonnummer schon besorgt haben.

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Peter Pacult

Quelle: Lutz Hentschel

Rapid geht es als aktuell Tabellendritter der Austria-Bundesliga gar nicht so schlecht, aber Meistertitel und der in diesem Sommer zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigende zweite Platz sind in weiter Ferne. Stadtrivale Austria (67 Punkte) und Red Bull Salzburg (61) sind Rapid (47 Zähler) enteilt. Nach dem Aus im Pokalwettbewerb gegen den Regionalligisten Pasching musste Trainer Peter Schöttel vor neun Tagen seinen Hut nehmen, es folgte Zoran Barisic. Es gibt Rapid-Fans, die wollen Pacult zurück.

Der 53 Jahre alte Übungsleiter - derzeit mit Dynamo mitten im Abstiegskampf der 2. Bundesliga und morgen beim FSV Frankfurt gefordert - mag die Gerüchte nicht kommentieren: "Ich werde dazu keinen Kommentar abgeben. Es ist seltsam, dass man immerzu seine Unschuld beteuern muss." Schafft Dynamo den Klassenerhalt, verlängert sich der Vertrag des Trainers bei den Schwarz-Gelben automatisch um ein Jahr. Und auch Rapid dementiert: "...sei auf diesem Weg in aller Deutlichkeit dargestellt, dass General Manager Werner Kuhn mit seinen vielfältigen Aufgaben beim SK Rapid voll ausgelastet ist und dieser weder Vertragsgespräche mit Spielern aufgenommen, noch Kontakt mit dem ehemaligen Rapid-Trainer Peter Pacult gesucht hat", heißt es auf der Homepage des Vereins.

Manche Bauchschmerzen in Dresden sind trotzdem verständlich: Im Herbst 2006 verließ Pacult den Regionalliga-Tabellenführer Dynamo in Richtung Donau, als sein Herzensklub rief. Und das Aus Pacults bei den Hütteldorfern kam nach dem Meistertitel 2008 und zweimaliger Teilnahme an der Europa League auch nicht aus sportlichen Gründen. Rapid-Präsident Rudolf Edlinger entließ den Coach 2011 wegen "massiven Vertrauensbruchs", Pacult soll Vertragsgespräche mit Red-Bull-Boss Mateschitz geführt haben. Der Streit endete vor Gericht mit einem Vergleich. Pacults Nachfolger als Rapid-Trainer hieß damals übrigens Zoran Barisic.

In einem, davon ist Peter Pacult überzeugt, sind sich der SK Rapid und die SG Dynamo absolut gleich: "Da gibt es immer etwas. Hier wie da sind nie zwei Tage Ruhe - auch wenn es gut läuft. Das ist ja aber auch das Schöne an Dynamo wie Rapid."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.04.2013

Th. Scholze

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