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Oberelbe-Marathon Dresden 2015: Zwei neue Streckenrekorde aufgestellt

Oberelbe-Marathon Dresden 2015: Zwei neue Streckenrekorde aufgestellt

Mit einem Weltrekord, zwei Streckenbestmarken und einem Teilnehmerrekord avancierte die 18. Auflage des Oberelbe-Marathons zu einem wahren Rekordfestival. Der Berliner Niels Bubel und die Äthiopierin Abiyot Deme absolvierten die 42,195 Kilometer zwischen Königstein und Dresden so schnell wie noch keine Konkurrenten vor ihnen.

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Niels Bubel nach dem Zieleinlauf beim 18. Oberelbe-Marathon.

Quelle: Franziska Schmieder

Bubel erreichte das Ziel im Heinz-Steyer-Stadion nach 2:23:38 Stunden und verbesserte damit die Bestmarke des Polen Bartosz Mazerski aus dem Jahr 2010 um eine Minute und 22 Sekunden. Der 27-Jährige, der in diesem Jahr schon Deutscher Meister über 50 Kilometer wurde, verwies mit deutlichem Vorsprung den Äthipier Siyoum Lemma (2:26:49) und den Polen Maciek Miereczko (2:27:41) auf die Plätze. „Für ein solches Ergebnis muss alles zusammenpassen und das hat es“, erklärte Bubel, der erst den fünften Marathon seiner Karriere bestritt und nun den ersten großen Sieg feierte.

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Er lief die Strecke von Königstein ins Dresdner Steyer-Stadion in 2 Stunden, 23 Minuten und 38 Sekunden.

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Bei den Frauen pulverisierte die Äthiopierin Abiyot Deme in 2:38:41 Stunden die bisherige Bestmarke von Simone Maissenbacher, die 2009 in 2:56:11 Stunden gewonnen hatte. Platz zwei belegte in 3:03:29 Stunden Vorjahressiegerin Kristin Hempel aus Erfurt, Dritte wurde die Polin Agnieszka Kuzyk (3:09:39). Zuvor hatte der Steinacher Thomas Dold, der sich vor allem als Treppenläufer einen Namen gemacht hat, einen Weltrekord im 10-km-Rückwärtslaufen aufgestellt. Der 30-Jährige blieb in 39:20 Minuten als erster Mensch unter der 40-Minuten-Marke.

Mit 6219 Läuferinnen und Läufern registrierten die Veranstalter erneut einen Teilnehmerrekord.

fs

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