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Null Punkte für die Dresden Titans am Doppelspieltag

Basketball Null Punkte für die Dresden Titans am Doppelspieltag

Die Dresden Titans haben auch das zweite Heimspiel in der 2. Basketball-Bundesliga ProA verloren. Gegen die Uni Baskets Paderborn mussten Dresdens Korbjäger gestern Abend vor 1507 Zuschauern in der Margon-Arena zweimal in die Verlängerung, letztendlich gab es eine bittere 125:130-Niederlage.

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Titans-Center Jervon Pressley (r.) erzielte zehn seiner 17 Punkte der gestrigen Partie im ersten Viertel. Später ging ihm die Luft aus, Paderborn gewann die Oberhand.

Quelle: Mike Lehn

Dresden. Die Dresden Titans haben auch das zweite Heimspiel in der 2. Basketball-Bundesliga ProA verloren. Gegen die Uni Baskets Paderborn mussten Dresdens Korbjäger gestern Abend vor 1507 Zuschauern in der Margon-Arena zweimal in die Verlängerung, letztendlich gab es eine bittere 125:130-Niederlage (52:42 zur Halbzeit, 104:104 nach regulärer Spielzeit) gegen die Westfalen. Dabei hatten die Elberiesen über drei Viertel der Partie die Führung im Rücken.

„Wir haben das Spiel heute wie schon gegen Kirchheim zu einfach aus der Hand gegeben“, reflektiert ein sichtlich enttäuschter Kapitän Walter Simon die dritte Niederlage in Folge und fügt an: „Jeder Fehler wird eiskalt vom Gegner bestraft. Das wussten wir, und dennoch bleiben wir in vielen Spielsituationen sehr unkonzentriert.“

Im ersten Viertel zeigten Simon und Co. derweil ein anderes Gesicht. So dominierten die Titans den Gegner; allein Center Jervon Pressley gelangen 10 seiner 17 Punkte (5/11 Rebounds) in den ersten zehn Minuten. Folglich ging es mit einer souveränen 33:21-Führung ins zweite Viertel. „Doch auch dort hatten wir erneut zu viele einfache Fehler im Spielaufbau, gerade wenn wir unter Druck gesetzt wurden“, sieht Dresdens Cheftrainer Steven Clauss jenes Problem im Spiel der Titans. Nach eigenen Schwächephasen schaffte es sein Team jedoch, bis zur Halbzeit ein Polster von zehn Punkten zu halten (52:42).

Nach einer ruhigen Anfangsphase zeigten die Paderborner Mitte des dritten Viertels ihre bis dato beste Phase. So waren es Matt Vest (17 Pkt./10 Assists) und Till Gloger (33/11 Rebounds), die für ihr Team bis auf fünf Punkte aufschließen konnten. Zwar antworteten Dresdens Forward David Sturner (15/9) und Titans-Scharfschütze Daniel Krause (13/ 4 Dreier) auf die Druckphase der Gäste, das Momentum drehte sich jedoch auf die Seite der Westfalen.

Und so erlebten die Zuschauer ein Déjà-vu zum ersten Heimspiel gegen Kirchheim. Es war der wurfstarke Till Gloger (9/9 Freiwürfe), der drei Minuten vor Spielende erstmals die Führung für Paderborn besorgte (93:95). Dass es letztendlich zur Verlängerung kommen konnte, war zwei Dreiern von Helge Baues und einem durch R.J. Price (20/5 Ass.) kurz vor Ultimo zu verdanken. Zu dieser Zeit musste sein US-Pendant Randal Holt nach fünf persönlichen Fouls bereits zusehen – ebenso erging es Jervon Pressley.

Ohne die beiden Importspieler kämpften sich die Titans in der ersten Verlängerung (118:118) nach erneutem Rückstand durch Sebastian Heck (14/5 Reb.) und Helge Baues (18/5) zurück, doch die Uni Baskets nutzten zur zweiten Overtime die schwindenden Kräfte der foulgeschwächten „Titanen“ aus. So stehen neben der 125:130-Niederlage am Ende 24 Ballverluste und 15 Steals der Gäste zu Buche.

Bereits am Sonnabend hatten die Oettinger Rockets im Ostderby den Titans beim 93:65-Heimsieg in der Erfurter Messe deutlich die Grenzen aufgezeigt.

Von Florian Wunderlich

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