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Nix zu holen am Bosporus: DSC verliert in Istanbul 0:3

Nix zu holen am Bosporus: DSC verliert in Istanbul 0:3

Die DSC-Volleyballerinnen konnten beim Auftakt der Champions League kein Wunder vollbringen, haben sich aber gut verkauft. Sie unterlagen gestern beim türkischen Meister Fenerbahce Istanbul mit 0:3 (16:25, 19:25, 21:25).

Istanbul/Dresden .

Von Astrid hofmann

Dabei hatte es noch vor der Abreise einige Turbulenzen gegeben. Denn Nationalspielerin Mareen Apitz fiel noch kurzfristig aus. Die Regisseurin musste das letzte Heimtraining wegen Rückenproblemen abbrechen und auf die Reise in die Türkei verzichten. Sie unterzog sich gestern in Dresden einer MRT-Untersuchung. Eine genaue Diagnose wird in den nächsten Tagen erwartet. Weil aber vom europäischen Verband (CEV) gefordert wird, dass die Mannschaft mit zwölf Spielerinnen antreten muss, ansonsten pro fehlender Athletin 2400 Euro Strafe zu zahlen sind, beorderten die Verantwortlichen noch die Langzeitverletzte Nicole Schröber ins Aufgebot und den Flieger.

Das hieß auch, dass die holländische Neuverpflichtung Femke Stoltenborg als Zuspielerin von Beginn an die Fäden ziehen würde. Und die 20-Jährige entledigte sich ihrer Aufgabe gegen das Star-Ensemble von Istanbul sehr gut. Natürlich zeigten die Gastgeberinnen gleich im ersten Satz, wer der Favorit ist. Vor nur knapp 1000 Zuschauern punkteten vor allem die Koreanerin Kim, die Brasilianerin Fabiana und auch die Russin Ljubov Sokolova immer wieder.

Beim 10:19-Rückstand des DSC wechselte Trainer Alexander Waibl für Friederike Thieme im Angriff Katharina Schwabe ein. Und die 18-Jährige sorgte für frischen Wind, setzte sich gleich mutig gegen den Block von Fenerbahce durch und punktete anschließend auch noch mit einer Aufgabe. Beim 24:13 schlugen die Gastgeberinnen bereits zum ersten Satzball auf, doch die Elbestädterinnen konnten die ersten drei Versuche abwehren. Erst beim vierten Mal hämmerte Kim den Ball ins DSC-Feld.

Im zweiten Abschnitt starteten die DSC-Damen sogar mit einer 2:0-Führung, bevor wieder Istanbul das Zepter übernahm und eine klare 21:12-Führung herausspielte. Zwar stemmten sich die Waibl-Schützlinge auch diesmal gegen den Satzverlust, aber vergeblich.

Im dritten Satz konnten die Elbestädterinnen das Geschehen noch ausgeglichener gestalten, kamen nach einem 12:17-Rückstand wieder auf 16:18 heran, doch nach 73 Minuten band Fabiana mit dem zweiten Matchball den "Sack zu". Sokolova und Kim waren bei Fenerbahce mit je 13 Zählern die besten Punktesammlerinnen.

Beim DSC war Anne Matthes, die es ebenfalls auf 13 Punkte brachte, beste Scorerin. Femke Stoltenborg avancierte mit drei Assen sogar zur besten Aufschlägerin des Spiels. "Ich bin unter den gegebenen Umständen zufrieden mit der Leistung der Mannschaft, schließlich standen wir einem Weltklasse-Team gegenüber", befand Alexander Waibl nach der Partie.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.12.2011

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