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Niederlage für Dresdner Eislöwen: Chancen auf die Playoffs schwinden

Niederlage für Dresdner Eislöwen: Chancen auf die Playoffs schwinden

Die Chancen der Eislöwen auf die Playoff-Teilnahme in der 2. Eishockey-Bundesliga schwinden weiter. Nach der bitteren 1:5-Derbyniederlage am Freitag in Weißwasser mussten sich die Elbestädter gestern Spitzenreiter Bietigheim mit 2:4 (2:1, 0:1, 0:2) geschlagen geben.

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Nichts zu machen: Sami Kaartinen von den Eislöwen war gestern verschnupft.

Quelle: Lutz Hentschel

"Einsatz und Kampfgeist der Mannschaft haben gestimmt, aber es war ein Spiegelbild der gesamten Saison. Wir betreiben einen hohen Aufwand, fahren aber die Ernte nicht ein", haderte Trainer Thomas Popiesch nach der gestrigen Partie und bekannte: "Unsere Position hat sich weiter verschlechtert, doch wir müssen uns für die nächste Partie wieder gut vorbereiten, um vielleicht den letzten Strohhalm zu ergreifen."

Die Pleite im Fuchsbau hatten die Dresdner, so schien es zumindest, gut verdaut. Sie starteten bissig und druckvoll - und effizient. Denn als der Bietigheimer "Goldhelm" Marcel Rodman in der 6. Minute in die Kühlbox musste, dauerte es gerade einmal drei Sekunden bis zum ersten Treffer. David Hajek zog nach dem Bully von der blauen Linie ab und traf zum 1:0. Doch der Tabellenführer ließ sich nicht beeindrucken, erarbeitete sich ebenfalls gute Chancen. Und in der 10. Minute bewies Marcel Rodman seine Klasse, als er einen Konter mit dem Ausgleich abschloss. Beide Teams bevorzugten weiter eine offensive Gangart, was den 1920 Zuschauern viele rassige Torraumszenen bescherte. Riesenjubel dann in der 16. Minute, als Hugo Boisvert mit einem Schlenzer vom Bullypunkt die 2:1-Führung der Hausherren markierte.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhten die Steelers den Druck, doch die Dresdner konnten sich wieder befreien und selbst die Initiative übernehmen. Allerdings sündigten sie in punkto Chancenverwertung. Sowohl Sami Kaartinen als auch Jan Benda oder David Hajek konnten Jochen Vollmer nicht überwinden. Und statt die 3:1-Führung zu erzielen, mussten die Hausherren den Ausgleich hinnehmen. Als Kaartinen auf der Strafbank saß, traf Mark Heatley in Überzahl zum 2:2 (38.). Im letzten Abschnitt drängten die Eislöwen auf die Entscheidung, aber Bietigheim stand mit Vollmer im Kasten sicher in der Abwehr. Als Marcus Sommerfeld in der 56. Minute erneut Eislöwen-Schlussmann Alec Richards überlistete und die 3:2-Führung für die Gäste erzielte, war die Partie entschieden. Sommerfeld legte eine Minute vor Schluss mit dem vierten Treffer ins leere Gehäuse nach.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.03.2013

ah

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