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Nicht schon wieder: DSC-Frauen wollen Schweriner Meisterfeier in Dresden verhindern

Nicht schon wieder: DSC-Frauen wollen Schweriner Meisterfeier in Dresden verhindern

In den letzten beiden Jahren mussten die DSC-Volleyballerinnen mit Tränen in den Augen in eigener Halle zuschauen, wie die Schwerinerinnen die Sektkorken knallen ließen und die Meisterschale jubelnd in den Konfettiregen streckten.

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Böse Erinnerung: Die DSC-Spielerinnen (von links: Mareen Apitz, Judith Pietersen, Kerstin Tzscherlich, Silvia Sperl und Anne Matthes) müssen am 14. April 2012 zuschauen, wie die Schweriner Damen (mit der Schale Hanne Haugen Aas) in der Margon-Arena den Meistertitel feiern.

Quelle: soccerfoto

Auf eine Wiederholung dieser "Krönungsfeierlichkeiten" des Gegners haben die Dresdner Damen um Kapitän Stefanie Karg heute Abend (19.30 Uhr) so gar keine Lust, auch wenn die Schale, Blumen und Medaillen in der Margon-Arena bereit liegen werden. "Wer sich mit solchen Gedanken beschäftigt, hat schon verloren", schiebt DSC-Trainer Alexander Waibl die Erinnerung an die bitteren Minuten von 2011 und 2012 ganz weit von sich. Er blickt mit seinen Schützlingen dagegen sehr zuversichtlich auf die vierte Finalpartie um die deutsche Meisterschaft. Obwohl die Mecklenburgerinnen in der Serie "best of five" mit 2:1 führen und nur noch einen Sieg zum erneuten Titelgewinn brauchen, ist er überzeugt, dass sich beide Teams am Sonnabend zum Entscheidungsspiel noch einmal im Schweriner Lambrechtsgrund sehen.

"Wir haben schon das erste Heimspiel gewonnen und waren auch letzten Sonnabend trotz der Auswärtsniederlage über weite Strecken die bessere Mannschaft", meint der Coach und betont: "Wir sind in diesem Jahr an Schwerin dran, müssen jetzt nur noch den letzten Schritt gehen." Dafür gebe es nicht nur einen Schlüssel, sondern sein Team müsse mehrere Kleinigkeiten noch besser lösen. Dazu gehöre zum Beispiel, die Effektivität im Angriff zu erhöhen und natürlich Negativserien gar nicht erst zuzulassen. Den Willen, die letzten Reserven raus zu kitzeln, hat Waibl bei seinen Damen in den Übungseinheiten gespürt: "Schon am Montag hat die Mannschaft qualitativ stark trainiert wie noch nie in dieser Saison. Alle Mädels sind unglaublich heiß und messerscharf auf dieses Spiel."

Natürlich sieht man in Schwerin eher den Vorteil auf Seiten des Titelverteidigers. "Wir haben jetzt zwei Matchbälle, einer davon muss passen", sagt SSC-Trainer Teun Buijs und setzt noch hinzu: "Gewinnen wir in Dresden, sind wir wieder Meister. Verlieren wir, haben wir noch eine weitere Chance daheim. Der Druck liegt beim DSC." Für seinen Trainerkollegen Alexander Waibl ist es eher kein Problem, dass sein Team heute mit dem Rücken zur Wand steht: "Druck beflügelt uns", ist er überzeugt.

Dass der DSC beim letzten Saisonauftritt vor heimischer Kulisse von den Fans erneut nach vorn gepeitscht wird, versteht sich fast von selbst. Zum achten Mal in dieser Spielzeit ist die "Rote Hölle" ausverkauft.

Unter den Zuschauern werden diesmal auch die Zweitliga-Fußballer und Trainer Peter Pacult von Dynamo Dresden sein. Schon im Halbfinale, als die DSC-Damen mit dem Dynamo-Bus zum entscheidenden Spiel nach Vilsbiburg reisten, brachte ihnen die schwarz-gelbe Power Glück. Diesmal wollen Kapitän Mickael Poté und seine Mannschaftsgefährten die Dresdner Volley-ballerinnen höchstpersönlich unterstützen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.05.2013

A. Hofmann

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