Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+
Newcomer Nico Walther wird am Königssee zweimal Zweiter /

Newcomer Nico Walther wird am Königssee zweimal Zweiter /

Eine Woche nach seinem Sturz in Altenberg und den Nachwirkungen einer Gehirnerschütterung gewann der Oberhofer Jan Arndt gestern am Königssee den Viererbob-Weltcup.

Voriger Artikel
Olympia-Mädchen verlieren in Engelsdorf
Nächster Artikel
Titans sorgen für eine faustdicke Überraschung

Nico Walther, Andreas Bredau, Marko Hübenbecker und Christian Poser fahren auf der Bahn am Königssee ins Ziel.

Quelle: dpa/D. Naupold

Königssee. In einem extrem spannenden Wettkampf verwies der Weltmeister nach zwei Läufen den Riesaer Newcomer Nico Walther und dessen Crew um zwei Hundertstelsekunden auf den zweiten Rang. Dritter wurde der Lette Oskar Melbardis, nachdem Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich seinen zweiten Rang nach dem ersten Lauf durch einen gravierenden Fahrfehler in Durchgang zwei noch einbüßte, am Ende auf Platz vier einkam.

Der Halbzeitführende und Sieger von Altenberg, Nico Walther, lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Jan Arndt. Bis zur letzten Zwischenzeit lag der 24-jährige Sachse mit seinem Team Andreas Bredau, Marko Hübenbecker und Christian Poser noch vor Arndt. Am Ende musste er sich knapp geschlagen geben.

Für Walther war es an diesem Wochenende bereits der zweite Silberrang, denn tags zuvor war er hinter dem Schweizer Beat Hefti schon im kleinen Schlitten auf Rang zwei gefahren. "Mit dem vierten Podiumsplatz in Folge zeigt Nico, dass er auf dem richtigen Weg ist. Auch mit den Startzeiten rückt er im- mer näher an die Besten heran", lobte Trainer Gerd Leopold, der sich aber auch über den vierten Platz des Oberbärenburger Weltcup-Neulings Albrecht Klammer im Zweierbob freute: "Das ist stark, was die Jungen derzeit bieten."

Nur beim Pirnaer Francesco Friedrich hakt es im Moment. Im dichten Schneetreiben am Sonnabend musste sich der Weltmeister mit Anschieber Martin Grothkopp mit Platz sieben zufrieden geben. Leopold sieht aber keinen Grund für Panik: "Im Vierer hat Franz wieder einen sehr guten ersten Lauf gezeigt, aber im zweiten Durchgang patzte er. Da passieren im Moment ein paar Fehler zu viel, weil ihm einfach die Lockerheit fehlt. Er muss wieder mit einem Lächeln auf den Lippen fahren. Aber das bekommen wir hin", ist er überzeugt.

Bei Nico Walther scheint es dagegen gerade wie von allein zu "flutschen". Angesprochen auf seine fahrerisch herausragende Leistung bei widrigen Wetterbedingungen mit dem Zweierbob meinte er nur: "Ich fahre immer so." Selbst Bremser Hübenbecker, 2013 schon Viererbob-Weltmeister im Team von Jan Arndt, staunte über den Youngster: "Er ist die Ruhe in Person, er weiß genau was er macht."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.01.2015

A. Hofmann, dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr