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Neustart für Dresdner Tennis-Turnier nicht in Sicht

Neustart für Dresdner Tennis-Turnier nicht in Sicht

Am vergangenen Wochenende verabschiedeten die Veranstalter der Head German Masters Serie des Deutschen Tennis Bundes in Oberstaufen den Terminkalender für 2013. Darin taucht in der höchsten Kategorie "ATP Challenger" das Dresdner Turnier, das 2008 im Waldpark seine zehnte und bisher letzte Auflage erlebte, nicht auf.

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Michael Stephan

Dresden . DNN suchte mit Michael Stephan, dem Vereinspräsidenten des TC Blau-Weiß Blasewitz, nach Gründen, weshalb es mit dem Neubeginn nichts wird.

Frage: Sind Sie überrascht, dass das Dresdner ATP-Turnier nicht in im Terminplan für 2013 auftaucht?

M. Stephan: Es hätte mich mehr überrascht, wenn Dresden drin stehen würde. Ein Turnier dieser Größenordnung braucht eine lange Vorbereitungszeit. Und da wir jetzt schon längere Zeit überhaupt nichts mehr gehört haben, ist für mich klar, dass es zumindest 2013 kein solches Turnier bei uns geben wird.

Heißt das, dass Carl-Uwe Steeb nicht mehr zur Verfügung steht?

Das kann ich so nicht sagen. Bekanntlich musste das Turnier in diesem Jahr in erster Linie deshalb von Herrn Steeb ziemlich kurzfristig abgesagt werden, weil der wichtigste Sponsor ausgefallen ist, die Finanzierung damit einfach nicht zu stemmen war.

Glauben Sie, dass Carl-Uwe Steeb das Interesse an einem Turnier in Dresden verloren hat?

Ich weiß, dass sich seit seiner Aussage auf unserem Neujahrsempfang im Januar 2011, wo er die Neuauflage des Turniers für 2012 versprochen hatte, viel bei ihm verändert hat. Er hat neue, wichtige Aufgaben, ist seit einem Jahr als DTB-Vizepräsident ehrenamtlich für die leistungssportliche Entwicklung des Tennissports in Deutschland verantwortlich. Dazu hat er mit seiner Agentur die Durchführung des ebenfalls im Mai stattfindenden BMW-Cups in München übernommen. Das ist ein Turnier der World-Serie 250, damit viel größer und bedeutender als unseres.

Ist damit das ATP-Turnier im Dresdner Waldpark für immer und ewig gestorben?

Es steht mit nicht zu, eine solche Aussage zu treffen. Nach wie vor sind wir als Verein sehr stark an diesem Turnier interessiert. Es wäre ganz wichtig für die weitere Entwicklung des Tennissports, und das weit über Dresden hinaus. Aber: Ohne professionelle Leitung kann unser Verein eine so große Veranstaltung nicht durchführen

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.10.2012

. Interview: Rolf Becker

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