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Neuformierter DSC muss den Supercup Stuttgart überlassen

Volleyball Neuformierter DSC muss den Supercup Stuttgart überlassen

Der Deutsche Meister und Pokalsieger musste sich bei der Premiere des Supercups vor 5624 Zuschauern in der Berliner Mercedes-Benz-Arena dem Meisterschafts- und Pokalzweiten Allianz MTV Stuttgart mit 1:3 (20:25, 23:25, 26:24, 20:25) geschlagen geben. Die Stuttgarterinnen waren einfach besser eingespielt als der neue DSC.

DSC-Trainer Alexander Waibl schaut nach dem Spiel nachdenklich aufs Feld.

Quelle: Conny Kurth

Berlin. Für die DSC-Volleyballerinnen war die erste Trophäe der neuen Saison wie erwartet außer Reichweite. Der Deutsche Meister und Pokalsieger musste sich bei der Premiere des Supercups vor 5624 Zuschauern in der Berliner Mercedes-Benz-Arena dem Meisterschafts- und Pokalzweiten Allianz MTV Stuttgart mit 1:3 (20:25, 23:25, 26:24, 20:25) geschlagen geben. Auch wenn die Spielerinnen und Trainer Alexander Waibl den nächsten Titel natürlich gern nach Dresden geholt hätten, war die Niederlage kaum eine Überraschung. Schließlich blieben vom Team des Vorjahres nur drei Damen übrig und zudem konnte der neuformierte Meister und Pokalsieger mit den insgesamt neun Neuzugängen erst fünf gemeinsame Trainingseinheiten in der abgelaufenen Woche absolvieren.

Schon im ersten Satz machte es sich bemerkbar, dass der Kontrahent aus Stuttgart, der viele Leistungsträger vom Vorjahr noch dabei hat und zudem seit über zehn Wochen fast komplett arbeiten kann, deutlich eingespielter ist. So legte der Herausforderer schnell mit 8:5 vor. Zwar kämpften sich die DSC-Damen auf 13:13 heran, aber dann zogen die Schützlinge des spanischen Trainers Guillermo Hernandez wieder davon. Vor allem in der Block- und Feldabwehr hatten die Dresdnerinnen gegenüber dem Kontrahenten Nachteile, aber auch im Angriff.

Dennoch deutete unter anderen die neue Diagonalspielerin Liz McMahon ihr großes Potenzial an. Die US-Amerikanerin war am Ende auch die mit Abstand erfolgreichste Punktesammlerin, die es auf 20 Zähler brachte. Ihr folgte Katharina Schwabe, die ein gutes Spiel ablieferte und 13 Punkte beisteuerte.

Im zweiten Durchgang fanden die Waibl-Damen besser ins Spiel, führten sogar lange Zeit, verspielten jedoch den Vorteil am Ende durch einige leichte Fehler. Im dritten Satz leistete der Double-Sieger noch mehr Widerstand, das Geschehen wogte hin und her und in der engen Schlussphase wehrte der DSC sogar zwei gegnerische Matchbälle ab, schaffte den Satzausgleich. Im vierten Akt verloren die Dresdnerinnen dann etwas die Konzentration und den Faden.

Alexander Waibl wechselte mehrfach, gab insgesamt allen Spielerinnen Einsatzzeiten in dieser Partie. Doch das brachte keine Wende mehr. Nach insgesamt 113 Minuten verwandelte Stuttgart den vierten Matchball. Während die Siegerinnen Freudentänze vollführten, hielt sich bei den Dresdnerinnen die Enttäuschung in Grenzen. Da es für alle teilnehmenden Mannschaften je 10 000 Euro Antrittsprämie gab, war das für die Verlierer zumindest ein kleiner Trost.

Bei den Männern musste Lokalmatador und Triple-Gewinner Berlin Recycling Volleys den ersten Pott dem Dauerrivalen VfB Friedrichshafen überlassen. Die jetzt von Ex-Bundestrainer Vital Heynen betreuten Häfler machten in nur 88 Minuten mit den Hauptstädtern kurzen Prozess, fertigten sie glatt mit 3:0 (25:16, 25:20, 25:21) ab und sicherten sich damit den ersten Saisontitel.

Von Astrid Hofmann

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