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Neues Gesicht, alte Probleme: Dynamo Dresden kommt nicht aus der Krise

Neues Gesicht, alte Probleme: Dynamo Dresden kommt nicht aus der Krise

Reaktion und Körpersprache stimmen, doch mit zwei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz ist die Lage immer noch prekär. Bei Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden werden die Probleme nach dem fünften Spieltag nicht kleiner, auch weil Führungsspieler Cristian Fiel in der 80. Minute vom Elfmeterpunkt scheiterte und somit die Führung verpasste.

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Quelle: dpa

„Es ist für uns ein enormer Rückschlag und ich hoffe, dass wir das bis Sonntag aus den Köpfen wieder rausbekommen“, erklärte der Sportliche Leiter und Interimstrainer Steffen Menze nach dem 1:2 beim FC St. Pauli.

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Dynamo Dresden hat beim FC St. Pauli knapp verloren.

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Die Hanseaten schafften dank Sebastian Meier zwei Minuten vor Abpfiff noch den Sieg. Zwar gelang den Dresdnern im Spiel eins nach der Beurlaubung von Trainer Peter Pacult eine deutliche Leistungssteigerung, doch unter dem Strich steht nach Niederlage am Montag der Fakt, dass Dynamo als einzige Mannschaft in der zweiten Liga ohne Sieg ist. „Der erste Schritt war deutlich zu erkennen, aber der nächste muss schnell folgen. Irgendwann läuft die Zeit ab, so wie wir es letzte Saison gesehen haben“, meinte Torhüter Benjamin Kirsten.

Dabei war der erste Sieg greifbar nach der 1:0-Führung durch Mohamed Amine Aoudia in der 71. Minute. Doch Florian Kringe (73.) schaffte zeitnah den Ausgleich für die Gastgeber, ehe Fiel beim Strafstoß versagte. „Er hat in der Vergangenheit sehr wichtige und vor allem existenzielle Tore für den Verein geschossen. Er muss sich bei niemandem entschuldigen“, nahm Kirsten den Routinier in Schutz. Trotz des couragierten Auftrittes bleiben zahlreiche Baustellen. Der Spielaufbau ist zu fehlerhaft, das Defensivverhalten zu inkonsequent, die Konzentrationsschwächen in wichtigen Momenten oft spielentscheidend.

Hinzu kommt, dass die Mannschaft nicht weiß, ob sie nun eine Woche weiter in Ruhe arbeiten kann, oder der neue Chefcoach noch vor dem Spiel gegen den FC Ingolstadt am Sonntag präsentiert wird. „Ich möchte das mit den Leuten im Verein so schnell wie möglich gelöst haben, aber wenn es nicht gelingt, sitze ich am Sonntag noch einmal auf der Bank“, blickt Menze voraus. Zumindest Trainer Ralph Hasenhüttl schaute sich die Partie in Hamburg von der Tribüne aus an. Neben ihm soll Kosta Runjaic als heißer Kandidat für die Pacult-Nachfolge gelten. „Wir werden einige Probleme behalten, die nicht von heute auf morgen geregelt werden. Wichtig ist, dass die Spieler an ihre Leistung glauben und das wieder auf den Platz bringen“, glaubt Menze nicht an die sprunghafte Wunderheilung eines neuen Coaches.

Tina Hofmann, dpa

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