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Neuer Finnen-Stürmer der Dresdner Eislöwen mit perfektem Einstand

5:2-Sieg gegen die Ravensburg Towerstars Neuer Finnen-Stürmer der Dresdner Eislöwen mit perfektem Einstand

In einer spannenden und zum Teil hektischen Partie haben sich die Dresdner Eislöwen vor 2212 Zuschauern gegen die Ravensburg Towerstars mit 5:2 (0:0, 2:1, 3:1) durchgesetzt. Damit landete das Team von Trainer Bill Stewart den dritten Sieg in Folge.

Ville Hämäläinen (vorn) trug sich am Freitag in die Torschützenliste ein.

Quelle: Steffen Manig

Dresden. In einer spannenden und zum Teil hektischen Partie haben sich die Dresdner Eislöwen vor 2212 Zuschauern gegen die Ravensburg Towerstars mit 5:2 (0:0, 2:1, 3:1) durchgesetzt. Damit landete das Team von Trainer Bill Stewart den dritten Sieg in Folge. Ein perfekter Einstand gelang dabei dem kurz zuvor verpflichteten finnischen Stürmer Ville Hämäläinen. Dem 35-jährigen Center, der aus Lappeeranta stammt und bisher nur in seiner Heimat aktiv war, glückte gleich im ersten Spiel das wichtige Tor zum 3:1 (47.).

Neuzugang beweist Nehmerqualitäten

Allerdings gab es für den Center vorher auch eine Schrecksekunde. Ende des zweiten Abschnittes hatte ihn Maximilian Brandl von den Towerstars mit einem Check von hinten kurz ausgeknockt und er musste angeschlagen das Eis verlassen. Hämäläinen bewies jedoch Nehmerqualitäten und kehrte im letzten Drittel sofort zurück. Insgesamt kann der erfahrene Crack auf 794 Einsätze in der finnischen Eliteliga verweisen. Zudem gehörte er mehrfach zu den Auswahlteams seines Heimatlandes auf internationaler Ebene. Zuletzt stand er beim Erstligisten Mikkelin Jukurit unter Vertrag. In der vergangenen Spielzeit war er für seinen Heimatverein SaiPa aktiv, erzielte in 66 Spielen drei Tore und brachte es auf 14 Assists.

Mit seiner Verpflichtung haben die Eislöwen jetzt allerdings fünf Ausländer unter Vertrag, so dass an den Spieltagen jeweils ein überzähliger Kontingentspieler auf der Tribüne Platz nehmen muss. Gestern traf es mit Teemu Rinkinen einen Landsmann von Hämäläinen. „Ville ist für unsere dynamische Spielanlage eine absolute Verstärkung. Sein Spiel ist ausgereift und zeichnet sich auch durch ein starkes Powerplay aus. Er bringt jede Menge Erfahrung mit und übernimmt entsprechend auch Verantwortung“, ist Eislöwen-Trainer Bill Stewart von den Qualitäten des Finnen überzeugt.

Gleich im ersten Drittel hatten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch geliefert und sich zahlreiche Chancen erarbeitet. Vor allem die Hausherren vergaben mehrfach Riesenmöglichkeiten, unter anderen Arturs Kruminsch (10.) sowie Dominik Grafenthin (16./18.). Vor allem in den letzten Minuten vor der ersten Pausensirene stand Gäste-Keeper Jonas Langmann fast unter Dauerbeschuss, konnte aber sein Tor noch sauber halten.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs dann endlich die Erlösung. In Überzahl sorgte Verteidiger Mirko Sacher nur 40 Sekunden nach Wiederbeginn mit einem Schlagschuss von der blauen Linie für die 1:0-Führung. Aber die Towerstars blieben gefährlich und in der 31. Minute gelang Stephan Vogt mit einem Fernschuss der 1:1-Ausgleich. In einer hektischen Schlussphase mit besagtem Foul an Hämäläinen und mehreren weiteren Strafen konnten die Eislöwen noch für den zweiten Torjubel sorgen. Nur acht Sekunden vor der Sirene traf erneut Mirko Sacher in doppelter Überzahl zur 2:1-Führung.

Turbulenter Schlussabschnitt

Turbulent ging es auch im Schlussabschnitt zu. In der 47. Minute hatten die blau-weißen Fans schon den Torschrei auf den Lippen. Die Schiedsrichter bemühten erstmals den Videobeweis. Das dauerte einige Zeit, dann entschieden sie, dass der Puck, der an den Innenpfosten gegangen war, nicht im Tor war. Dafür klappte es nur Sekunden später mit dem ersten Treffer von Ville Hämäläinen zum 3:1. Nur vier Minuten später musste auf der Gegenseite das Video zu Rate gezogen werden – es gab kein Tor für die Gäste. Die holten das allerdings kurz darauf durch Fabio Carciola zum 2:3 (52.) nach. Aber die Eislöwen schlugen eiskalt zurück. Und das doppelt – Brendan Cook (57.) und Arturs Kruminsch (58.) setzten mit ihren beiden Toren den glorreichen Schlusspunkt.

Astrid Hofmann

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