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Neue DSC-Zuspielerin Elies Goos bringt ihren "Bob" mit an die Elbe

Neue DSC-Zuspielerin Elies Goos bringt ihren "Bob" mit an die Elbe

Mit Sack und Pack und ihrem Hamster "Bob" ist die belgische Volleyballerin Elies Goos in dieser Woche in Dresden "vor Anker" gegangen. Die 24-jährige Zuspielerin soll in dieser Saison neben Regisseurin Mareen Apitz die Fäden bei den DSC-Damen ziehen.

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Elies Goos schaute sich gestern ein wenig am Neumarkt um.

Quelle: Lutz Hentschel

Es mache ihr nichts aus, dass sie nach fünf Jahren als erste Zuspielerin beim aktuellen Meister VDK Gent jetzt erst einmal ins "zweite Glied" rücken muss. Immerhin war Goos sogar Kapitän der Mannschaft, mit der sie in der neuen Saison sogar in der Champions League hätte spielen können.

Dennoch zog sie es vor, erstmals ins Ausland zu wechseln. "Es war Zeit für eine Veränderung, für neue Impulse und Ideen. Dabei will ich viel lernen und mich weiterentwickeln. Deshalb ist es für mich kein Problem, die Nummer zwei zu sein", erklärt die fast schüchtern wirkende Belgierin, die schon im Mai erstmals in Dresden weilte und sich danach sofort für den DSC entschied. "Ich hatte auch Angebote aus Polen, aber Dresden hat mich sofort begeistert. Und ich habe natürlich auch mit meiner Landsmännin Laura Heyrman über den DSC gesprochen", verriet Elies Goos.

Sie freut sich schon auf den Trainingsstart am Montag: "Dann werde ich die anderen Spielerinnen kennenlernen. Natürlich bin ich etwas nervös", gesteht die 1,81 m große Athletin, die aus einer volleyballbegeisterten Familie stammt. "Meine Eltern, meine Schwester und auch mein Halbbruder spielen alle Volleyball, allerdings nicht so profimäßig wie ich", berichtet die Belgierin, die neben ihrer Muttersprache flämisch auch englisch spricht, aber möglichst schnell deutsche lernen will.

Trainer Alexander Waibl erhofft sich von ihr noch mehr Konkurrenzdruck auf der Zuspielposition, verspricht dem Neuzugang auch: "Wir tanzen wieder auf drei Hochzeiten, haben durch Bundesliga, Pokal und Champions League viele Spiele zu absolvieren und deshalb wird Elies auf jeden Fall die Chance bekommen, ihr Können zu zeigen." Während die Belgierin auf die Gesellschaft ihres Hamsters nicht verzichten wollte und den kleinen "Bob" mit an die Elbe brachte, ließ sie ihren amerikanischen Stafford-Bullterrier lieber daheim bei ihrem Ex-Freund. Heute wird Elies ihre Wohnung, in der zuvor die Holländerin Judith Pietersen wohnte, in Dresden beziehen.

Am Wochenende sollen auch die drei Neuzugänge aus Übersee in Dresden einfliegen, dazu wollen die Verantwortlichen noch die Verpflichtung einer Mittelblockerin bekanntgeben.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.08.2013

Astrid Hofmann

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