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Nächstes Volleyball-Pokalfinale schon Ende Januar

Dresdner SC direkt für Champions-League-Gruppenphase qualifiziert Nächstes Volleyball-Pokalfinale schon Ende Januar

Das Pokalfinale im Volleyball wird in der neuen Saison um einen Monat vorgezogen. So wird die SAP-Arena Mannheim bereits am 29. Januar Schauplatz der Endspiele bei Männern und Frauen sein. In diesem Jahr hatten sich die DSC-Volleyballerinnen am 28. Februar bei der Premiere in Mannheim gegen Allianz MTV Stuttgart durchgesetzt.

Feld oder im Aus? Gegen Dynamo Moskau ging es für die DSC-Damen um Michelle Bartsch und Kristina Mikhailenko (r.) vergangene Saison um jeden Zentimeter.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden.  Das Pokalfinale im Volleyball wird in der neuen Saison um einen Monat vorgezogen. So wird die SAP-Arena Mannheim bereits am 29. Januar Schauplatz der Endspiele bei Männern und Frauen sein. In diesem Jahr hatten sich die DSC-Volleyballerinnen am 28. Februar bei der Premiere in Mannheim gegen Allianz MTV Stuttgart durchgesetzt und sich damit als erste Siegermannschaft an diesem Ort in die Geschichtsbücher eingetragen. Zudem konnte sich der Deutsche Volleyball-Verband mit 12 000 Besuchern über einen neuen Zuschauerrekord freuen. Vorgezogen wurde das Finale wohl nur aus Gründen der Verfügbarkeit der SAP-Arena.

Für die DSC-Damen wird diese Phase auch diesmal eine sehr intensive sein, denn neben dem Bundesliga-Alltag und dem Pokal ist der Meister zu Beginn des neuen Jahres in der Champions League gefragt. Die Gruppenphase startet in der neuen Saison erst im Dezember. Der europäische Verband (CEV) gab jetzt auch das Teilnehmerfeld für die Königsklasse bekannt. Mit insgesamt 66 Mannschaften haben sich so viele Teams wie nie zuvor für die Qualifikations- und Hauptrunde beworben. Dabei hat die CEV den Modus geändert und bei den Frauen das Teilnehmerfeld von 24 auf 16 Mannschaften reduziert. Der DSC ist als Double-Sieger eines der nur zwölf Teams, die direkt für die Gruppenphase der Champions League qualifiziert sind. Alle anderen 18 Mannschaften müssen in drei Qualifikationsrunden um die letzten vier zu vergebenden Plätze kämpfen. Der deutsche Vizemeister Stuttgart hat auf diese Startmöglichkeit verzichtet und tritt dafür im CEV-Cup an.

Zu den zwölf gesetzten Vertretungen gehören neben dem DSC viele europäische Top-Klubs wie die beiden türkischen Vertreter Vakifbank und Fenerbahce Istanbul, Dinamo Moskau und Uralotschka Jekaterinburg aus Russland, Azerrail und Telekom Baku (Aserbaidschan), Chemik Police aus Polen oder der italienische Meister Conegliano, bei dem übrigens derzeit die ehemalige DSC-Mittelblockerin Robin de Kruijf im Gespräch ist. „Endlich wissen wir, wer in diesem Jahr in der League Round und der Qualifikationsrunde antreten wird. Wir sind gespannt, welche Gruppengegner uns die Auslosung am 9. Juni in Rom bescheren wird“, erklärte DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann zum Thema Champions League.

Die Auslosung für die erste Runde (Achtelfinale) des DVV-Pokals findet bereits an diesem Freitag im Rahmen der Bundesliga-Versammlung im Seehotel Zeuthen bei Berlin statt. Als Losfee wird Box-Weltmeisterin Ramona Kühne fungieren.

Von Astrid Hofmann

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