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Nächste enge Kiste in Bietigheim?

Playoffs Nächste enge Kiste in Bietigheim?

Ohne Trainer Bill Stewart setzte sich gestern der Bus mit den Cracks der Dresdner Eislöwen nach Bietigheim in Bewegung. Der Coach lag mit Fieber im Bett, wird aber heute seinem Team hinterher reisen, um beim dritten Halbfinalspiel am Abend hinter der Bande zu stehen.

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Eislöwe Arturs Kruminsch (r.) will dem unter anderem von Yannik Baier (l.) verteidigten Bietigheimer Tor heute möglichst oft mit dem Puck ganz nahe kommen.

Quelle: Soccerfoto

Dresden. Ohne Trainer Bill Stewart setzte sich gestern der Bus mit den Cracks der Dresdner Eislöwen nach Bietigheim in Bewegung. Der Coach lag mit Fieber im Bett, wird aber heute seinem Team hinterher reisen, um beim dritten Halbfinalspiel am Abend hinter der Bande zu stehen. Derzeit führen die Steelers in der Serie „best of seven“ mit 2:0. Sieg Nummer drei des Titelverteidigers wollen die Stewart-Schützlinge auf jeden Fall verhindern. Fehlen werden dabei leider Kapitän Steven Rupprich und David Rodman (beide Knieverletzung) und auch der Einsatz des Berliner Förderlizenzspielers Kai Wissmann, der sich in der Hauptstadt behandeln lässt, scheint eher unwahrscheinlich.

„Die Vorzeichen sind nicht die besten, aber das darf keine Entschuldigung sein. Wir sind mehr denn je gefragt, wollen unsere Chance nutzen, um den Anschluss in der Serie zu erzielen“, betont Bill Stewart, der zumindest wieder mit Verteidiger René Kramer planen kann. Zudem rückt Max Campbell, der als überzähliger Ausländer zuletzt auf der Tribüne Platz nehmen musste, ins Aufgebot. Nachdem die Spieler in dieser Woche ein wenig durchschnaufen konnten, gehen sie heute wieder hochmotiviert in die Partie. „Es war fast ungewohnt, mal einen Tag frei zu haben. Aber das hat uns allen gut getan. Wir müssen diesmal wesentlich konzentrierter spielen, denn gegen Bietigheim darf man sich keinen Fehler erlauben, die bestrafen den sofort mit einem Gegentor“, sieht Feodor Boiarchinov als wichtigste Schlussfolgerung vor allem aus der zweiten Partie, in der die Dresdner eine 3:1-Führung noch aus der Hand gaben.

René Kramer, der nach überstandenem Infekt seit drei Tagen wieder voll trainiert, sagte gestern vor der Abreise: „Ich fühle mich sehr gut. Die beiden Spiele waren bisher eng und wir haben nicht schlecht gespielt. Wollen wir gewinnen, müssen wir jedoch abgeklärter agieren. Natürlich dürfen wir uns keine dummen Strafen leisten, denn bekanntlich spielt Bietigheim ein gutes Powerplay. Wir müssen Schritt für Schritt denken. Mit einem Sieg sind wir wieder dran. Nur das kann unser Ziel sein. Es gilt, von Beginn an auf unsere Fähigkeiten zu vertrauen und unsere Chancen effizienter zu nutzen.“

Max Campbell, der nach seiner Tribünenpause heiß darauf ist, endlich wieder zu spielen, hat ebenfalls erkannt: „Gegen so einen Gegner darfst du dich keine Sekunde herausnehmen, sondern musst übers ganze Spiel hundertprozentig konzentriert bleiben.“ Das sieht Arturs Kruminsch ebenso: „Spielerisch brauchen wir nicht so viel ändern, aber wir müssen über 60 Minuten unser Niveau konstant halten.“ Dominik Grafenthin räumt ein: „Wir waren uns im letzten Spiel nach der 3:1-Führung wohl zu sicher. So etwas darf uns nicht noch einmal passieren, wir müssen da deutlich cleverer agieren.“

Natürlich wollen die Steelers in heimischer Halle aber einen Sieg der Eislöwen verhindern, stattdessen selbst den nächsten Schritt in Richtung Finale gehen. Manager Volker Schoch weiß aber, dass sein Team keine Geschenke der Dresdner zu erwarten hat: „Die beiden ersten Spiele hätten wir auch verlieren können. Es werden auch diesmal Kleinigkeiten entscheiden. Wir dürfen keinesfalls den Fuß vom Gas nehmen, wenn wir den dritten Punkt setzen wollen.“

Von Astrid Hofmann

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