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Nächste Eislöwen-Pleite: Bill Stewart kündigt Konsequenzen an

Eishockey Nächste Eislöwen-Pleite: Bill Stewart kündigt Konsequenzen an

Für die Dresdner Eislöwen endete das „hessische Wochenende“ mit einer glatten Null. Nach der 4:6-Niederlage in Frankfurt mussten sich die Elbestädter daheim vor 2239 Zuschauern Meister Kassel mit 1:3 (1:1, 0:1, 0:1) geschlagen geben. Damit konnten die Schützlinge von Bill Stewart keine Punkte einsacken.

Eislöwe Lucas Dumont (Mitte) versucht, den Puck unter Huskies-Torwart Markus Keller in das Gehäuse zu bekommen

Quelle: Simone Schulter-Draffehn

Dresden. Für die Dresdner Eislöwen endete das „hessische Wochenende“ mit einer glatten Null. Nach der 4:6-Niederlage in Frankfurt mussten sich die Elbestädter daheim vor 2239 Zuschauern Meister Kassel mit 1:3 (1:1, 0:1, 0:1) geschlagen geben. Damit konnten die Schützlinge von Bill Stewart keine Punkte einsacken und rutschten nach sechs Partien auf den elften Platz. Von ihrem Anspruch, zu den Spitzenteams der Liga zu gehören, sind die Eislöwen derzeit noch ein ganzes Stück entfernt.

Die Kassel Huskies, die auf einige angeschlagene Spieler verzichten mussten, setzten nach drei Minuten den ersten Nadelstich. Routinier Austin Wycisk kam halblinks zum Schuss und überwand Dresdens Goalie Kevin Nastiuk zum 1:0. Doch auch die Hausherren erarbeiteten sich Chancen, doch Brendan Cook, René Kramer und der junge Maximilian Faber scheiterten an Keeper Markus Keller. Als aber dann Corey Mapes die erste – und auch einzige – Strafe in diesem Spiel absaß, gelang Petr Macholda mit einem schönen Schlagschuss fast von der blauen Linie der umjubelte Ausgleich (10.).

Es entwickelte sich eine muntere Partie auf Augenhöhe. Beide Teams erspielten sich gute Chancen, aber sowohl Kevin Nastiuk als auch Markus Keller ließen sich nicht überwinden. Zu Beginn des Mitteldrittels starteten die Dresdner mit einem Angriffsfeuerwerk, aber die Huskies-Defensive und Keller erwiesen sich als unüberwindliches Bollwerk. Aus dieser sicheren Abwehr heraus sorgte der Titelverteidiger in der 30. Minute für die nächste kalte Dusche. Mit einem Konter überwanden die Gäste die Dresdner und „Goldhelm“ Jack Downing zirkelte unbedrängt von halbrechter Position die Scheibe ins Tor. Unhaltbar für Nastiuk.

In der Folgezeit bemühten sich die Hausherren, das Blatt zu wenden. Doch mangelnde Chancenverwertung und die clever agierende Defensive des Meisters mit einem starken Markus Keller im Mittelpunkt verhinderte das. Stewart nahm Nastiuk zugunsten eines weiteren Feldspielers heraus. Kurz vor Schluss kamen die Huskies an den Puck und Thomas Merl beförderte ihn zum 3:1 ins leere Tor.

Während Gäste-Coach Rico Rossi mit seinem Team sehr zufrieden war, kündigte Bill Stewart für seine Schützlinge Konsequenzen an: „Es ist ein neues Level, an das wir uns gewöhnen müssen. Es geht darum konstant aufzutreten – und darauf haben wir uns als Team nicht eingelassen. Einige waren hier, einige waren nicht hier und einige wollten nicht hier sein. Wer dieses Level nicht mitgehen will, der wird auch nicht mehr da sein“, so seine Ansage. Lob erhielt zumindest Kevin Nastiuk, der nach den Kritiken in letzter Zeit die richtige Antwort gegeben habe.

Etwas komisch war trotz des Sieges die Situation für den Neu-Kasseler Feodor Boiarchinov. „Ich wollte natürlich unbedingt gewinnen. Aber es war schon seltsam, in der Gäste-Kabine Platz zu nehmen“, gab der Stürmer zu, der im Sommer von Dresden zum Meister gewechselt war. Am Sonntag treffen die Eislöwen im ersten Derby auf die Lausitzer Füchse.

Von Astrid Hofmann

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