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Nach tollem Match gegen Kassel verlieren die Dresdner Eislöwen mit 1:3 in Rosenheim

Nach tollem Match gegen Kassel verlieren die Dresdner Eislöwen mit 1:3 in Rosenheim

Für die Dresdner Eislöwen lagen an diesem Wochenende in der DEL2 Freude und Enttäuschung eng beieinander. Nachdem die Elbestädter am Freitag die Kassel Huskies mit 4:3 (1:1, 2:0, 1:2) geschlagen hatten, kassierten sie gestern bei ihrer ersten Station ihrer "Bayern-Tour" bei den Starbulls Rosenheim eine 1:3-Niederlage (0:1, 0:0, 1:2).

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Zurück im Eislöwen-Trikot: Marius Garten.

Quelle: soccerfoto

Bereits morgen geht es mit dem Spiel beim SC Riessersee weiter.

Vor 1875 Zuschauern gingen die Starbulls Rosenheim in einer sehr ausgeglichenen Partie in der 16. Minute durch Simon Fischhaber in Führung. Nach einem torlosen Mitteldrittel gelang Verteidiger Lukas Slavetinsky zu Beginn des letzten Durchgangs endlich der ersehnte Ausgleich (42.). Doch vier Minuten vor dem Ende brachte Maximilian Hofbauer die Hausherren auf die Siegerstraße. Als Thomas Popiesch zuletzt alles auf eine Karte setzte und Goalie Kevin Nastiuk herausnahm, kamen die Rosenheimer an die Scheibe und Stephen Schultz spitzelte sie ins leere Gehäuse (60.).

Am Freitag war bei den 2821 Zuschauern in der Energie-Verbund-Arena und den Dresdner Spielern Geduld gefragt. Weil das Team aus Kassel auf der A 7 im Stau stand, begann die Partie mit 80 Minuten Verspätung. Bei den Hausherren gaben die beiden Neuzugänge Marius Garten und Jakub Langhammer ihr Debüt. Während Rückkehrer Garten im Sturm an der Seite von Arturs Kruminsch und Carsten Gosdeck spielte, rückte Langhammer in den Block mit Shawn Weller und Steven Rupprich. Nach einer etwas zerfahrenen Anfangsphase kämpften sich die Gastgeber immer besser ins Spiel, setzten den Tabellenzweiten immer wieder unter Druck. Florian Lüsch nutzte in der neunten Minute einen Fehler in der Kasseler Abwehr und markierte die 1:0-Führung. Doch nur drei Minuten später gelang John Zeiler der Ausgleich. Als die Hausherren zu Beginn des zweiten Durchgangs in Überzahl ihr Powerplay aufzogen, konnte Petr Macholda mit einem schönen Schlagschuss das 2:1 (22.) erzielen. Das gab den Eislöwen weiter Auftrieb und in der 31. Minute zog Carsten Gosdeck eiskalt ab und erneut zappelte der Puck im gegnerischen Gehäuse. Im Schlussdrittel wurde es noch einmal spannend, als Daniel Schmölz in der 44. Minute den 2:3-Anschluss schaffte. Doch fünf Minuten später konnte Jonas Schlenker den alten Abstand wiederherstellen.

Aber die Gäste gaben keinesfalls auf und erneut war es Daniel Schmölz, der aus Nahdistanz zum 3:4 (51.) einnetzte. Obwohl die "Schlittenhunde" alles versuchten, das Ruder noch herumzureißen, retteten die Dresdner den knappen Vorteil über die Zeit. Marius Garten freute sich über das gelungene Comeback im Eislöwen-Trikot: "Es hat Spaß gemacht, zumal ich mich neben Arturs Kruminsch sofort wieder glänzend gefühlt habe. Nachdem ich in Bremerhaven sehr wenig Eiszeit bekam, hatte ich bei Trainer Thomas Popiesch angefragt. Für mich kam nur ein Wechsel nach Dresden infrage. Umso mehr freue ich mich, dass es geklappt hat", so der 26-Jährige.

Zufrieden mit der Partrie war am Ende auch der Eislöwen-Coach: "Wir haben mit neu zusammengestellten Reihen gearbeitet, die alle gescort und sich ausgeglichen präsentiert haben. Die Partie war streckenweise zerfahren. Für uns ging es darum, über den Kampf ins Spiel zu finden. Das ist uns gelungen. Gerade in den letzten Minuten hat man aber auch gesehen, wie stark Kassel noch einmal Druck gemacht hat. Die Jungs haben jedoch auch in dieser Phase gut gearbeitet", lobte Popiesch.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.02.2015

Astrid Hofmann

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