Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Nach dem Klassenerhalt: Dynamo Dresdens Geschäftsführer Müller gibt Menze und Pacult keine Jobgarantie

Nach dem Klassenerhalt: Dynamo Dresdens Geschäftsführer Müller gibt Menze und Pacult keine Jobgarantie

Der Klassenerhalt ist geschafft, trotzdem bleiben bei Dynamo Dresden jede Menge offene Baustellen. Die Mannschaft muss weiter verstärkt werden, Verhandlungen über Stadionmiete und Trainingsgelände stehen an, zudem muss sich Dynamo mit den Konsequenzen aus dem DFB-Pokal-Ausschluss beschäftigen.

Voriger Artikel
Mehr als 3 Millionen sahen Dynamo Dresden gegen Osnabrück im TV
Nächster Artikel
Dresdner Volleyball-Frauen erhalten wieder Wildcard für Champions League

Die Spieler von Dynamo Dresden jubelten über den Klassenerhalt. Hinter den Kulissen steht aber viel Arbeit an.

Quelle: Dominik Brüggemann

Eine weitere Baustelle war am Dienstagabend noch vor Anpfiff aufgemacht worden. Der MDR hatte berichtet, die Trennung von Trainer Peter Pacult sei beschlossene Sache. Zwar dementierten sowohl der Österreicher als auch Sportchef Steffen Menze umgehend. Beide Personalien stehen aber zur Diskussion.

phpd02a9e408c201305282211.jpg

Riesenjubel in Dresden: Dynamo hat mit einem 2:0 gegen Osnabrück doch noch den Klassenerhalt geschafft.

Zur Bildergalerie

Beide haben dank des Klassenerhalts gültige Verträge. „Wir werden gleichwohl, das sind wir auch den Anhängern schuldig, die Rückrunde aber auch die die ganze Saison aufarbeiten“, kündigte Geschäftsführer Christian Müller an. Es gelte herauszufinden, wieso die seiner Meinung nach gut zusammengestellte Mannschaft erst auf den letzten Drücker den Klassenerhalt schaffte. Dies soll „ergebnisoffen“ diskutiert werden, auch mit Hilfe des Sachverstandes von Dynamos Altinternationalen.

Ihre Meinung ist gefragt: Soll Peter Pacult Trainer von Dynamo Dresden bleiben?

dpa43a1e083cb1369660520.jpg

Trainer Peter Pacult steht mit Dynamo Dresden unter Druck

Quelle: dpa

Gegen Pacult spricht, dass ein zusätzliches Trainergehalt günstiger sein dürfte, als den Kader nach Pacults Wünschen umzubauen. Mit Solga und Jänicke stehen zwei Abgänge fest. Mit Außenverteidiger Thorsten Schulz und Mittelfeldmann Marco Hartmann stehen zwei Neuzugänge offiziell fest. Vor allem im Sturm muss Dynamo aber noch nachrüsten. Der Trainer hatte in der Saison mehrfach die seiner Meinung nach mangelnde Qualität des Spielerpersonals kritisiert. Müller hingegen befand den Kader auch am Dienstagabend noch als gut. Dass Dynamo in die Relegation muss, hätte er sich nicht zu träumen gewagt.

Bereits am Mittwochabend steht bei Dynamo eine Gremiensitzung auf dem Terminkalender, in der kommenden Woche tagt der Aufsichtsrat. Dann soll auch über andere Themen gesprochen werden.

Es gehe darum „wie es überhaupt im Verein weitergeht“, so Müller. So werde die Diskussion über Stadionmiete und ein mögliches neues Trainingsgelände im Ostragehege weitergehen. Das Geld bleibt knapp. Altlasten belasten den Verein weiter, vieles vom Umsatz lande „direkt woanders“, so Müller. Die Diskussion um die Wettbewerbsfähigkeit des Vereins werde daher „mit Priorität geführt“. Der Klassenerhalt helfe, die Gesamtkonstellation im Verein zu verbessern. Urlaub hätten daher bei Dynamo nur die Spieler.

Stephan Lohse

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr