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Nach dem Finaleinzug: Dresdner SC will endlich Schwerin schlagen

Nach dem Finaleinzug: Dresdner SC will endlich Schwerin schlagen

Ein Gläschen Sekt genehmigten sich die DSC-Volleyballerinnen am Mittwochabend auf der Heimfahrt im Bus dann doch. Schließlich gab es gleich zwei gute Gründe: Mit dem 3:0-Sieg bei den Roten Raben Vilsbiburg zogen die Elbestädterinnen zum dritten Mal in Folge ins Meisterschaftsfinale ein und können vom dritten Titelgewinn nach 1999 und 2007 träumen.

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Unter vielen guten DSC-Spielerinnen beim Sieg am Mittwoch die beste: Lisa Izquierdo.

Quelle: Georg Gerleigner

Zudem stießen die Spielerinnen mit Libera Nicole Davis auf deren 31. Geburtstag an. "Das haben sich die Mädels verdient. Aber die kleine Feier dauerte nicht lange, alle waren müde, zudem wissen sie, dass die Regenerationszeit vor dem Finale kurz ist", berichtete Trainer Alexander Waibl, der nach dem klaren Sieg vor allem die mentale Stärke seiner Spielerinnen hervorhob: "Sie haben dem Druck hervorragend standgehalten, hatten auch in schwierigen Phasen immer eine Antwort parat." Dass aus der starken Mannschaft ausgerechnet die Jüngste, die 18-jährige Lisa Izquierdo, noch herausragte, freute den Coach. "Lisa hat sich toll entwickelt und mir war schon in den letzten Trainingseinheiten klar, dass sie richtig explodieren kann", so Waibl.

Seine Damen schalteten nach dem Erfolg über die Raben schnell um, richteten den Blick auf das Finale. "Jetzt geht es volle Kanne gegen Schwerin", verkündete Zuspielerin Mareen Apitz entschlossen. Und Kapitän Stefanie Karg meinte: "Wir haben in den letzten beiden Jahren zweimal den Kürzeren gezogen. Logisch, dass wir den Bock endlich umstoßen wollen."

Während seine Schützlinge gestern Zeit zur Regeneration bekamen, beschäftigte sich Alexander Waibl schon wieder mit Videostudien des Finalgegners, von dem man in dieser Saison umfangreiches Material gesammelt hat. Allein dreimal standen die DSC-Damen dem neunmaligen deutschen Meister am Netz gegenüber, dabei zogen die Dresdnerinnen stets den Kürzeren. Wollen sie jetzt die Schale an die Elbe holen, müssen sie in der Finalserie "best of five" drei Siege einfahren. Weil die Schwerinerinnen die Vorrunde gewannen, starten sie morgen mit einem Heimspiel. 19 Uhr wird die erste Partie im Lambrechtsgrund angepfiffen. Das zweite Spiel folgt am Mittwoch, dem 1. Mai, in der Margon-Arena. Die Halle wird dann zum siebten Mal in dieser Saison ausverkauft sein.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.04.2013

Astrid Hofmann

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