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Nach Verkauf an VNG: Goldgas erfüllt Sponsor-Vertrag bei Dynamo Dresden

Nach Verkauf an VNG: Goldgas erfüllt Sponsor-Vertrag bei Dynamo Dresden

Der Energieversorger Goldgas wird auch nach dem Verkauf an die VNG den laufenden Verpflichtungen als Namenssponsor des Dresdner Stadions nachkommen. „Die bestehenden Verträge werden erfüllt“, sagte Goldgas-Marketing-Direktor Heiko Schultze auf Anfrage.

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Das glücksgas-Stadion. Noch ist unklar, ob es einen neuen Namen bekommt.

Quelle: Dominik Brüggemann

Über die Marke Glücksgas erwarb das Unternehmen im Dezember 2010 die Namensrechte an der Heimstätte der Dynamos. Seitdem firmiert das einstige Rudolf-Harbig-Stadion als „Glücksgas-Stadion“. Der Vertrag ist bis 2015 gültig, Goldgas signalisierte aber bereits, gern aussteigen zu wollen. Bereits im Oktober 2012 hatte Goldgas seine Werbe-Aktivitäten im Glücksgas-Stadion zurückgefahren. Dynamo sucht seitdem einen neuen Namenssponsor, zeitweise hatten auch Fans versucht, das Geld dafür aufzutreiben.

Sollte sich jemand finden, der vorzeitig in den Dresdner Vertrag einsteigen wolle, „dann ist das auch eine Option“, so Schultze weiter.

Goldgas ist zudem Großsponsor bei Regionalligist Lok Leipzig. Ob der regionale Fußball weiter gefördert werde, dazu könne Schultze zum aktuellen Zeitpunkt aber noch nichts sagen. „Natürlich wäre es interessant zu wissen, ob es Konzepte für die Zukunft gibt, die den Verein wieder zu alter Performance bringen können“, sagte Schultze gegenüber LVZ-Online.

Die aktuellen finanziellen Probleme des Fußball-Vereins seien bekannt: „Wir stehen natürlich in Kontakt.“ Die Leipziger Volkszeitung hatte berichtet, dass Lok vom Hauptsponsor Goldgas im Mai noch eine letzte Rate von 50.000 Euro erwartet.

Den Schwerpunkt seines Sponsorings sieht der Strom- und Gaslieferant künftig weiter im Handball. Goldgas verweist auf die ehemalige Unterstützung der Nationalmannschaft und das aktuelle Engagement beim Bundesligisten Rhein-Neckar-Löwen.So kurz nach dem Verkauf des Unternehmens gebe es eine Menge Themen, zu denen sich Goldgas mit VNG abstimmen müsse. Dazu gehöre auch das Sponsoring-Engagement. Denkbar sei, dass man sich in Zukunft auf einige Sportarten konzentriere.

Evelyn ter Vehn / sl

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